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85 Mitarbeiter in Herbern

Firma Raguse wechselt Besitzer: Das sagt der Chef

HERBERN Die Medizintechnik-Firma Raguse in Herbern wechselt den Besitzer und geht an die Indus AG. Warum es zu der Übergabe kam, was die Mitarbeiter erwartet und warum die Branche eine glänzende Zukunft habe, verrät uns der Unternehmensgründer sowie alte und neue Geschäftsführer Joachim Raguse im Video.

Firma Raguse wechselt Besitzer: Das sagt der Chef

Joachim Raguse zeigt einzelne Elemente der Weste für Komapatienten.

Seit Jahren sieht sich Firmenchef Joachim Raguse den Anfragen von Firmenaufkäufern ausgesetzt. Es habe nie gepasst, sagt er. Bis zum November 2014. Da kam eine Anfrage, die schließlich zum Erfolg führte: Anfang Juni übernahm die Beteiligungsgesellschaft Indus AG das Herberner Unternehmen Raguse, das medizinische Produkte herstellt.

Die Firma hatte Joachim Raguse 1980 gegründet. Im Video erklärt er den Hintergrund der aktuellen Entwicklung und blickt nach vorn: 

Das gemeinsame Ziel: Wachstum. Joachim Raguse ist optimistisch, was die Zahlen für 2015 angeht:  „Wir werden weiter wachsen, in diesem Jahr vermutlich zweistellig, und wir stellen neue Mitarbeiter ein.“ Diesen Kurs will die Indus AG fortsetzen, die in einem ersten Schritt 60 Prozent übernommen hat. Man überlege sogar, den Standort Herbern weiter auszubauen, sagte Vorstandsvorsitzender Jürgen Abromeit. 

So sieht es in der Medizintechnikfirma Raguse in Herbern aus

Joachim Raguse zeigt Material-Sets von medizinischen Produkten, unter anderem für Operationen.
Blick in den Produktionsbereich für spezielle Verbandsstoffe und Organsets.
Diese Mitarbeiterin steht an der Anlage zum Zuschnitt von Vliesstoffen.
Hier schweißt ein Automat per Ultraschall spezielle Verbandsstoffe.
Margit Ringelkamp zeigt ein Material Set für eine Nierentransplantation.
Bei der Produktion von speziellen, sensorbestückten Westen für Komapatienten.
Produktzeichnungen am Bildschirm für die Kunden.
Blick auf einen Verbandsstoff für nässende Wunden.
Joachim Raguse zeigt einzelne Elemente der Weste für Komapatienten.
Was die Mitarbeiter früher von Hand machten, erleichtert heute ein Verpackungsautomat.
Handwerk an der Nähmaschine:  Produktion von speziellen, sensorbestückten Westen für Komapatienten.

Auf die Befürchtungen über eine negative Zukunft der Firma Raguse entgegnet er: „Da ist definitiv nichts dran. Die Firma behält ihre Mitarbeiter, ihre Standorte, ihren Charakter.“ Man werde sich nicht ins operative Geschäft einmischen. Abromeit: „Das ist unsere Linie bei allen 42 mittelständischen Firmen, die unter dem Dach der Indus AG firmieren.“ Man sei daran interessiert, die Firmen langfristig beim Wachstum zu begleiten.

Ein Zeichen dafür sei, so Joachim Raguse, dass er sich verpflichten musste, mindestens drei weitere Jahre als Geschäftsführer zur Verfügung zu stehen. In diesen Jahren, bis 2018, wolle die Indus Schritt für Schritt die Anteile auf 100 Prozent erhöhen.

Raguses Werk fortsetzen

Jürgen Abromeit war am Freitag vor Ort in Herbern, habe sich bei den Mitarbeitern vorgestellt und „jedem die Hand geschüttelt“, wie er berichtet. Wie es weitergeht? Das fasst er knapp zusammen: „Wir setzen das Werk von Herrn Raguse langfristig fort.“  

85 Mitarbeiter in Herbern

Raguse verkauft seine Medizintechnik-Firma

HERBERN Seit zwei Wochen ist Joachim Raguse nicht mehr Herr im seinem Hause. Der Unternehmer aus Herbern hat seine Firma für Medizintechnik mit 550 Mitarbeitern verkauft. „Aber“, versichert der 65-Jährige, „es ändert sich erst einmal nichts.“mehr...

 

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