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Kabarettist trat im Rathaus auf

Frank Fischer witzelt in Ascheberg über Ängste

ASCHEBERG Die Ansage ans Publikum war am Freitag klar: "Es gibt heute Abend nur eine Aufgabe für Sie zu erfüllen: Haben Sie Spaß!“, forderte Kabarettist Frank Fischer gleich zu Beginn seines Auftritts im Ascheberger Rathaus. Gerne erfüllten die Besucher ihm diese Bitte - und das obwohl es um Ängste und merkwürdige Phobien ging.

Frank Fischer witzelt in Ascheberg über Ängste

Zum Schluss gab Fischer noch zwei Zugaben.

Wer in der ersten Reihe saß, durfte sich über witzige Bemerkungen Fischers gewiss sein. Bei seinem Auftritt unter dem Namen „Angst und andere Hasen“ nahm Frank Fischer die ungewöhnlichsten Ängste auf die Schippe. So legte er den Zuschauern beispielsweise die Arachibutyrophobie nahe, die Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt.

Bei rund 600 anerkannten Phobien auf der Welt konnte der selbsterklärte Hypochonder aus dem Vollen schöpfen: „Die ganzen Ängste haben echt tolle Namen und es ist amüsant, dass sich Menschen vor teilweise absurden Sachen fürchten. Daher kam die Idee für mein Programm“, erklärte Fischer.

So war der Auftritt von Frank Fischer im Ascheberger Rathaus

Durch Verändern von Mimik und Gestik schlüpfte der Komiker in unterschiedlichste Rollen.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht hörten die Besucher gespannt zu.
Das Publikum wurde häufig Teil des Gags.
Um Lichttechnik und Musik kümmerte sich WOBA-Musik.
Ab 19 Uhr füllte sich das Bürgerforum mit Besuchern, so dass am Ende jeder Platz besetzt war.
Frank Fischer stellte dem Publikum zu Beginn die absurdesten Ängste vor. Dazu zählte die Arachibutyrophobie, die Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt.
Frank Fischer ist ein preigekrönter Kabarettist.
Kabarettist Frank Fischer führte am Freitagabend sein Programm "Angst und andere Hasen" im Ascheberger Rathaus auf.
Die erste Vorsitzende des Kulturvereins, Heidi Arendt, leitete das Programm ein.
Die erste Zuschauerreihe blieb von spontanen, witzigen Bemerkungen nicht verschont.
Der Kabarettist Franz Fischer überzeugte mit einem dynamischen Auftritt.
Schnell gewann Frank Fischer das Publikum für sich.
Durch Verändern von Mimik und Gestik schlüpfte der Komiker in unterschiedlichste Rollen.
In der Pause konnten sich die Besucher das ein oder andere Getränk genehmigen.
Nach der Pause ging es vergleichbar dynamisch weiter.
Fischer erzählte von Geschichten und Pointen aus dem eigenen Leben.
Fischer erzählte von Geschichten und Pointen aus dem eigenen Leben.
Auch die Seitenbacher-Müsli Werbung fand einen Weg in Fischers Programm.
Zum Schluss gab Fischer noch zwei Zugaben.

 

Die Interaktivität des Kabarettisten mit dem Auditorium kam dabei besonders gut an. So sorgten die Zuschauer das ein oder andere Mal selber für Lachen. Als Fischer die ortansässige Apothekerin aus dem Publikum nach Tipps gegen Flugangst fragte, antwortete diese: „Drei Jägermeister“. „Ich hatte zwar einen Gag vorbereitet, aber ihrer war besser“, gestand Fischer daraufhin.

"Mehr Angst vor Spinnern als vor Spinnen"

Durch Stimmverstellung und nachgeahmte Mimik und Gestik schlüpfte der Kabarettist in unterschiedlichste Rollen, vom Seitenbacher-Müsli-Werbungs-Menschen bis zum Zugfahrer der Deutschen Bahn. Vor anderen Menschen sollte man, laut Frank Fischer, ohnehin die größte Angst haben: „Ich finde die Angst vor Spinnen unbegründet. Da ist die Angst vor Spinnern viel sinnvoller.“

Personen, die im Ruhe-Abteil des Zuges Äpfel essen, erklärte der Komiker kurzerhand zu den unsozialsten Menschen auf der Welt. Mit Pointen und Geschichten aus dem eigenen Leben - seien es Eskapaden aus dem vergangen All-Inclusive-Urlaub oder die noch nicht ganz überwundene Angst vor der ZDF-Hitparade - konnte er das Publikum für sich gewinnen. Auch Fischers spontane und dynamische Art kam gut an: „Er erzählt ununterbrochen über Dinge, über die man sich freuen kann“, so ein Zuschauer.

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