Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Frohe Stunde in guter Stube

HERBERN 40 Jahre Seniorenstube des DRK-Ortsvereins Herbern. Da lohnt ein kleiner Blick zurück.

/
Bei der Ehrung von Blutspendern mit "Schlips und Kragen" zeigte sich Franz Heye (l.), der Walter Knaden als DRK-Vorsitzender ablöste.

Das alte Amtsgebäude an der Merschstraße war langjähriges Domizil der DRK-Altenstube. Heute steht es nicht mehr.

Nach der kommunalen Neugliederung im Jahre 1955 wurde in Herbern ein eigener DRK-Ortsverein gegründet. Eine seiner wichtigsten Aufgaben sah der DRK-Ortsvorsitzende Walter Knaden darin, sich um die älteren Bürger zu kümmern.

Urlaub und Kur

Er organisierte mit der tatkräftigen Unterstützung seiner Frau Mathilde und weiteren Helferinnen und Helfern im Jahre 1967 die Seniorenstube, die zunächst Altenstube hieß.

Doch alt fühlten sich die meisten nicht, und so wurde sie in Seniorenstube unbenannt. Vielen Älteren verhalf Walter Knaden zu einem Urlaub oder Kur durch das DRK. In jedem Jahr wurde ein Ausflug und eine Adventsfeier für alle Senioren aus Herbern durchgeführt.

Umzug ins Trauzimmer

Als erstes Domizil diente das frühere Vorzimmer des Amtsdirektors a.D. Walter Knaden im alten Amtshaus an der Merschstraße, gegenüber der jetzigen Volksbank. Im Anfang gingen kaum Einheimische zur Altenstube, besonders keine Männer aus Herbern. Es hieß: Da gehen ja nur Flüchtlinge hin. Aber das änderte sich bald, auch die Einheimischen kamen, um hier ein paar schöne Stunden zu verbringen.

Bald reichte der Raum nicht mehr aus. Das alte Trauzimmer wurde mit einbezogen. 1968 wurden die über der Erde liegenden Kellerräume frei und die Senioren zogen um. Als das Ehepaar Knaden in eigene Haus an der Bernhardstraße umzog, waren diese Räume für die Senioren frei. Doch hatte dies auch einen Nachteil, die Räume konnten nur über eine außenliegende Treppe erreicht werden. Sonst fühlte man sich hier wohl.

Häufige Umzüge

Doch wirklich besser wurde es, als die DRK-Seniorenstube am 12. Oktober 1980, also vor 27 Jahren in das neue Pfarrheim St. Benedikt an der Bergstraße umziehen konnte. Die Arbeit setzten von 1981 bis 1993 Bankdirektor Franz Heye und seine Frau Maria fort. Als Heye sein Amt niederlegte, wurde Hans Kraß zum Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Herbern gewählt. Die Mitgliederzahl stieg von Jahr zu Jahr, bis zum heutigen Tag.

An das häufige Umziehen und die Entwicklung können sich viele erinnern: Cilly Neumann versieht schon seit 35 Jahren ihren Dienst, , Anni Nordhoff ist auch heute noch nach 28 Jahre jeden Dienstag aktiv und Änne Krampe, die in diesen Tagen 85 Jahre alt wurde, ist auch nach 23-jähriger Tätigkeit noch immer aktiv. Maria Heye hat die Seniorenstube bis zur Krankheit ihres Mannes geleitet. Danach übernahm Regina Averkamp für zehn Jahre die Leitung der Seniorenstube. Jetzt wird der Treffpunkt von Klara Löcke und weiteren acht jungen Frauen und den Älteren im Wechsel geführt.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Radweg Richtung Münster

Radweg von Davensberg nach Münster fällt breiter aus - und teurer

Ascheberg Die Gemeinde Ascheberg soll einen Radweg nach Münster bekommen, der drei Meter breit ist. Das hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss nach langer Diskussion beschlossen – nur mit einer knappen Mehrheit. Denn die größere Breite ist teuer.mehr...

Bebauung am Heimathaus Herbern

Neubau darf nicht zu nah ans Heimathaus Herbern rücken

Herbern Wohnungen sind begehrt. Und so fand sich nach vielen Jahren ein Investor für die Freifläche einer ehemaligen Gaststätte neben dem Heimathaus. Doch Bauausschuss der Gemeinde macht Auflagen für eine Neubebauung.mehr...

Priesterjubiläum von Pater Jenkner

Pater Jenkner ging schon mit elf Jahren zu den Hiltruper Missionaren

Ascheberg Der Hiltruper Missionar Stefan Jenkner ging mit elf Jahren ins Internat. Vor 50 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Das gilt es nun zu feiern.mehr...

Neue Kehrmaschine in Ascheberg

Rentner Dieter Kirchhoff kurvt mit der Kehrmaschine durchs Dorf

Ascheberg Die Gemeinde Ascheberg hat probeweise eine Kehrmaschine für zwei Jahre gemietet. Der Fahrer ist ein alter Bekannter, der keine Lust auf Ruhestand hat.mehr...

Rewe Frenster in Ascheberg umgebaut

Nach langer Umbauzeit hat Rewe Frenster viel Neues zu bieten

Ascheberg Mehr Platz, mehr Waren und neue Bedienungsabteilung mit Raritäten – das Rewe-Geschäft Frenster in Ascheberg hat viel Neues zu bieten. Unter anderem einen hochprozentigen Raritäten-Schrank.mehr...

Kleiderstübchen bei der Ascheberger Tafel

Hanna Schlinge sammelt mit großem Herzen für ihr Kleiderstübchen

Ascheberg. In der Gemeinde Ascheberg bringen viele Bürger teilweise sehr gut erhaltene Kleidung oder auch mal einen Fehlkauf zu „Hanna’s Kleiderstübchen“. Von oben bis unten stapeln sich die Sachen im Kleiderstübchen der Ascheberger Tafel. Aber die Leute kommen nicht nur, weil sie etwas zum Anziehen brauchen.mehr...