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Familie Hölscher

Großes Verwandtschaftstreffen nach 18 Jahren

HERBERN Das letzte Mal hatten sie sich vor 18 Jahren getroffen. Da wurde es Zeit, dass die Cousinen, Cousins, Tanten und Onkel der Familie Hölscher ein Wiedersehen feiern. 36 Mitglieder der Verwandtschaft kamen so am Sonntag zusammen.

Großes Verwandtschaftstreffen nach 18 Jahren

Zu einem großen Verwandtschaftstreffen kam die Familien Hölscher nach 18 Jahren wieder zusammen.

Das Stammhaus der Familie liegt an der Altenhammstraße in Herbern.Christel Büscher, geborene Hölscher (wohnhaft in Capelle), die bereits Treffen im Jahre 1994 und 1988 organisierte, hatte nun zum dritten Mal eingeladen.

Den Auftakt bildete der Besuch eines Gottesdienstes in St. Benedikt in Herbern. Anschließend gingen sie den kurzen Fußmarsch zum Stammhaus in die Altenhammstraße.Ahnentafel der Familie Hölscher

Dort gab es erst einmal ein freudiges Wiedermiteinanderbekanntmachen bei einem Gläschen Sekt. Einige der jüngeren Familienmitglieder waren zum ersten Mal dort und freuten sich zu sehen, woher ihre Wurzeln stammten. Andere plauderten gleich los und tauschten Neuigkeiten aus.

Bei einem westfälischen Mittagessen in der Gaststätte "Zur Brücke" in Capelle stärkte sich der große Kreis. Bei späterem Kaffee schwelgten die Hölschers in Erinnerungen und erneuerten alte Bande. Fotos des Treffens im Jahre 1994 machten die Runde und alle freuten sich über die von Christel Büscher auf den neuesten Stand gebrachten Ausarbeitungen der "Ahnentafel der Familie Hölscher".Der Heimat treu geblieben Die Mitglieder der Familie Hölscher sind alle der Heimat treu geblieben und in Westfalen sesshaft. Die Cousine mit der weitesten Anreise kommt gerade mal aus Oelde. Ansonsten leben die Familienmitglieder in der Nähe: in Ascheberg, Ottmarsbocholt, Capelle oder Werne oder in einem der anderen Orte rund um Herbern und ihrem Stammhaus an der Altenhammstraße.

Es ist ein Fachwerkhaus aus dem Jahre 1908. Alfons Hölscher, der es zusammen mit seinem Vater und seiner Familie bewohnt, hat es gemeinsam mit seiner Frau Monika und seinem Vater Karl liebevoll renoviert und wunderschön aufbereitet.

Doch der Stamm der Familie und des Hauses geht noch viel weiter zurück. Bereits Johann Hölscher, geboren in den 70er-Jahren des 17. Jahrhunderts, gründete den Familiensitz an der Altenhammstraße. Am 22. Juni 1729 wüteten Blitz und Donner über Herbern. Das Haus brannte - neben fünf weiteren - bis auf die Grundmauern ab, wurde aber wieder aufgebaut. Im Jahre 1908 brannte es zum zweiten Mal ab und wurde erneut wieder aufgebaut.

 

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