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Geld aus den Gottesdiensten

Herbern unterstützt Schulkinder im afrikanischen Ruanda

Herbern Die kfd hat für ihre Kollekte einen passenden Zweck gefunden. Dabei kam den Herberner Frauen der Zufall zu Hilfe. Die Geschichte führt in den ostafrikanischen Binnenstaat Ruanda.

Herbern unterstützt Schulkinder im afrikanischen Ruanda

kfd-Teamsprecherin Angelika Hölscher (l.) überreicht eine Spende in Höhe von 650 Euro an Schwester Mariata und Prof.
Bernhard Tenckhoff. Foto: Claudia Hurek

Beim Treffen der Bezirkshelferinnen der kfd Herbern konnte Teamsprecherin Angelika Hölscher 650 Euro an Prof. Bernhard Tenckhoff und Schwester Mariata von den Clemens-Schwestern in Münster übergeben.

Das Geld stammt aus den Kollekten, den Geldammlungen aus den Gottesdiensten der vergangenen sieben Monate, und kommt den Schulkindern in Kaduha/Ruanda zugute. Die dortige Gesundheitsstation wurde in den 1970er-Jahren von der Ordensgemeinschaft der Clemens-Schwestern gegründet.

Mit finanzieller Unterstützung konnte diese Station zum heutigen Centre de Santé Kaduha ausgebaut werden. Im Jahr 2011 an das Stromnetz angeschlossen, habe sich die dortige Lebensqualität erheblich verbessert.

Beim Völkermord in Ruanda ums Leben gekommen

Die in Herbern lebenden Familien Hüttermann und Eidecker unterstützten ab 1973 einen jungen Mann aus Ruanda während seines Studiums in Deutschland. Auch nach der Rückkehr in sein Heimatland riss der Kontakt zu seinen Herberner Freunden nie ganz ab – bis zum Jahr 1994, als dieser junge Mann beim Völkermord in Ruanda sein Leben ließ. Den Kontakt in das Land zu halten, sei danach sehr schwierig.

Durch einen Zufall habe Gaby Pettendrup (geb. Hüttermann), Mitglied der kfd, in der Raphaelsklinik in Münster ein Buch über Ruanda gefunden, geschrieben von Bernhard Tenckhoff. Der Professor war seit Anfang 2003 beruflich an einer technischen Hochschule in Ruanda tätig. In seiner Freizeit engagierte er sich in verschiedenen Projekten vor Ort und fungierte als Mittler zum Mutterhaus der Clemens-Schwestern.

Im Jahr 2008 erhielt er die Vollmacht, nach einer katholischen Ordensgemeinschaft zu suchen, die die Gesundheitsstation in Ruanda weiterführt, da die Clemens-Schwestern aus Altersgründen ausscheiden mussten.

Durch einen Zufall lernte er indische Schwestern aus Kerala kennen, dem Heimatort von Pater George, der in der Herberner Gemeinde lebt und arbeitet. Diese Schwestern leiten nun die Gesundheitsstation weiter.

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