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Workshop im Burghof

Jugendliche zeigen brasilianische Tänze in Ascheberg

ASCHEBERG Heiße Rhythmen und kämpferische Bewegungen: Sechs Tänzer aus Brasilien haben den OJA-Besuchern den Kampftanz „Capoeira“ beigebracht und damit für ziemlich gute Stimmung gesorgt. Die Gruppe tourt momentan durch Deutschland und will auf Missstände in ihrer Heimat aufmerksam machen.

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Begeistert machten die Jugendlichen beim Tanzworkshop mit.

Die brasilianische Gruppe Saber Viver zeigte den Jugendlichen der OJA brasilianische Tänze.

Rasante brasilianische Rhythmen lernten die Jugendlichen aus der Gemeinde Ascheberg beim Tanzworkshop im Burghof kennen: So hatte die Offene Jugendarbeit (OJA) in den Jugendräumen am Kirchplatz vergangenen Mittwoch die Tanzgruppe des Bildungsprojekts „Saber Viver“ (übersetzt Wissen, wie man lebt) zu Gast.

Film über Gottes-Insel

Die sechs brasilianischen Tänzer im Alter zwischen 14 und 18 Jahren touren momentan durch Deutschland und machen in verschiedenen Kleinstädten und Gemeinden Halt. „Mit ihrer Bühnendarstellung wollen sie auf die Umweltverschmutzung in ihrem Land aufmerksam machen“, erklärt Luziano Sales, der die Projekte von „Saber Viver“ von Deutschland aus begleitet, im Gespräch mit unserer Zeitung.

Vor dem Tanzunterricht zeigten die Gäste aus Brasilien einen Film über die Gottes-Insel „Ilha de Deus“. Vor 50 Jahren haben Fischer diese Gottes-Insel gegründet. Sie ist eine der ältesten Gemeinden der Stadt Recife. „Recife ist wegen seiner Drogenkriminalität bekannt. Es ist gefährlich dort“, schildert Luziano Sales die Lebensumstände mit Kriminalität und Drogensucht.

Projekte für ein besseres Leben

„Saber Viver“ setzt sich in verschiedenartigen Projekten für ein besseres Leben ein. Rund 400 Kinder und Jugendliche leben hier und eine kleine Auswahl von ihnen darf einmal im Jahr auf Tour ins Ausland gehen, wie Sales erläutert.

Für einen Tag machten die vier Mädchen, zwei Jungen und zwei Betreuer nun in Ascheberg Station. Morgens war ursprünglich gemeinsames Swing-Golfen geplant, doch wegen des schlechten Wetters musste das Spiel ausfallen. Sie wechselten daher in die Jugendräume am Kirchplatz.

Gegen Mittag brachte der Seniorenbeirat Erbseneintropf und Rittersuppe vorbei. Die richtige Stärkung, um nach dem gemeinsamen Mahl und einer kleinen Verdauungspause mit dem Tanzworkshop zu beginnen. Mit Begeisterung ließen sich die Jugendlichen aus Ascheberg auf den brasilianischen Kampftanz „Capoeira“ ein.

DORTMUND Der Rhythmus schwingt mit bei Capoeira. Wie könnte es anders sein? Ein Kampfsport, der der afro-brasilianischen Kultur entspringt, muss rhythmisch sein. Capoeira ist Bewegung und damit Sport. Aber glaubt man dem Brasilianer und Capoeira-Trainer Ivan de Oliveira ist dieser Tanzkampf noch viel mehr als das.mehr...

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