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Thomas Großerichter

Kinder hatten viele Fragen an den Weltumradler

HERBERN Drei Monate war Thomas Großerichter mit seinem Rad unterwegs, hat die Welt damit umrundet und es ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Viel wichtiger jedoch: Er hat seinen persönlichen Traum gelebt, ihn erfolgreich realisiert. Davon hat er im Kindergarten berichtet.

Kinder hatten viele Fragen an den Weltumradler

Rekordradler Thomas Großerichter erzählte am Donnerstag im Kindergarten St. Benedikt von seiner Weltumrundung und stellte sich den vielen Fragen der Kinder.

„Alles ist möglich, wenn der Glaube und die Leidenschaft für etwas da ist“, sagt er, schiebt seine gelbe Brille auf den Kopf und strahlt, als er auf dem kleinen Stuhl Platz nimmt und in viele erwartungsvolle Kinderaugen blickt. Er freut sich über diese Einladung, denn damit kehrt er zurück an einen Ort, der ihm nur allzu vertraut ist, da er als kleiner Junge  selbst  eben diesen Kindergarten besuchte.   Die Jungen und Mädchen waren es auch, die seinen Besuch anregten, da ihnen viele Fragen an den schnellsten Mann der Welt auf der Seele brannten. „Wie kann man eine Weltreise machen?“ wollen einige Kinder dann auch prompt wissen. „Mit dem Fahrrad“, erzählt der Rekordradler und sieht sich sogleich mit der nächsten Frage konfrontiert: „Thomas Großerichter bist Du eigentlich um die ganze Welt gefahren?“Großerichter erzählt den erwartungsvollen Kindern, dass er in Berlin gestartet ist, dass er täglich bis zu 14 Stunden im Sattel gesessen, drei Mal am Tag Nudeln gegessen und in Hotelbetten geschlafen hat und dass er nicht die ganze Strecke mit dem Fahrrad zurücklegte. „Zwischendurch mussten wir auch das Flugzeug nehmen, um das Meer zu überqueren“. 

Mit großen Augen hören sich die Kinder an, dass der 27-Jährige dabei jeden Tag ungefähr eine Strecke von Herbern bis nach Hamburg gefahren ist. „Und weil der Sattel hart ist, habe ich eine gepolsterte Hose getragen und Creme benutzt, um keinen wunden Po zu bekommen“, grinst Großerichter. Die Fragen der Kleinen sind gezielt. Wo beispielsweise geht man in der Wüste auf die Toilette oder „Warum wolltest Du das eigentlich?“ Eine Frage die Großerichter nur allzu gern beantwortete: „Früher bin ich meistens alleine gefahren, habe mich selbst motiviert und dann hörte ich von der schnellsten Erdumrundung. Ich habe mich damit beschäftigt, sogar davon geträumt und dann habe ich es getan“.

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