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Kommt die Ortsumgehung?

HERBERN Auf der Prioritätenliste des Regionalrates steht der Bau einer Ortsumgehung für Herbern auf Platz drei der Maßnahmen, die bis zum Jahr 2015 umzusetzen sind.

In einer entsprechenden Sitzung, die bereits im Oktober stattgefunden hatte, habe der Regionalrat diese Dringlichkeitsbewertung vorgenommen. Darüber informierte Klaus van Roje, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen, in der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses. Auf Antrag der UWG-Fraktion war das Thema Ortsumgehung und die Bewertung durch den Regionalrat auf die Tagesordnung gesetzt worden.

Dringliche Ortstangente

Auch die Ausschussmitglieder bewerteten den Bau der Ortstangente als dringlich. Angesichts der Einschätzung des Regionalrates, der seine Zustimmung für den Bau geben muss, wolle man die nun der bestehenden Forderung nach der Umgehungsstraße erneut Nachdruck verleihen, hieß es im Ausschuss.

Ausschussvorsitzender Ludger Wobbe regte an, das weitere Vorgehen zu beraten, und Ausschussmitglied Michael Greive sagte, der Ausschuss solle sich mit den Planungen, den Daten und Kosten beschäftigen. Die Verwaltung solle mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßenbau Kontakt aufnehmen.

Der Bau einer Umgehungsstraße für Herbern ist bereits seit 1975 in der Diskussion. Sie stand sogar schon einmal auf der Prioritätenliste des Landesstraßenbauamtes.

Der Verlauf

Eine vom Landesstraßenbauamt angedachte Umgehungsstraße verläuft wie folgt: Sie beginnt nördlich von Herbern hinter dem Neubaugebiet Mühlenberg und verläuft westlich der B54 in Richtung Ascheberger Straße. Hinter dem Sportplatz geht sie weiter zum Bakenfelderweg, weiter zwischen dem Altenheim und dem Weg Haselbüschken über die Altenhammstraße, dem Weg nach Westerwinkel, zur Bockumerstraße und B54. Denkbar wäre auch eine östliche Umgehung, die sogar das Gewerbegebiet mit einbinden würde.

Eine Verwirklichung ohne das „Ja“ des Rates ist nicht möglich – die Entscheidung wird nicht leicht.

So könnte eine mögliche Ortsumgehung aussehen: 

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