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Premiere am 29. Dezember

Laienspielschar beendet Pause mit plattdeutschem Stück

Herbern Im vergangenen Jahr mussten die Freunde plattdeutscher Komödien auf die Herberner Laienspielschar verzichten. Kreative Pause, hieß die Losung. In diesem Jahr legen sich die Schauspieler wieder mächtig ins Zeug.

Laienspielschar beendet Pause mit plattdeutschem Stück

Paul Ophaus mit dem Manuskript des Stückes „Tante Frieda“ aus der ersten Spielsaison 1987/1988. Foto: RN Foto Claudia Hurek

Nach einer schöpferischen Pause im vergangenen Jahr, dürfen sich die Liebhaber des plattdeutschen Theaters und der Herberner Laienspielschar in diesem Jahr nun auf das Stück „Een Butler op’n Buurnhoff“ freuen. Geschrieben von von Hans Schimmel, der ausschließlich Komödien schreibt, „da das Leben schon ernst genug ist“.

„Spaß in den Backen“

„Bei den Proben haben alle ordentlich Spaß in den Backen,“ sagt Ophaus und Kai Nienhaus, der den Bauer Bernd Lammers spielt, fügt hinzu: „So viel zu lesen ist das gar nicht. Es muss nur oben drinbleiben“ und tippt sich an die Stirn. Seit Anfang Oktober proben die Akteure zweimal wöchentlich.

Laienspielschar beendet Pause mit plattdeutschem Stück

Die Laienspielschar Herbern übt bereits fleißig in der noch unfertigen Kulisse in der Aula der Profilschule an der Altenhammstraße.hurek Foto: RN Foto Claudia Hurek

Der Spaß, den alle in der Vorbereitungszeit während der Proben haben, kommt nicht nur von den kleinen Schnäpschen, mit denen die Probe eingeläutet wird. „Nach einem Jahr Pause freuen sich alle Mitwirkenden darauf, dass es endlich losgeht,“ sagt der Vorsitzende.

Das Bühnenbild ist noch nicht ganz fertiggestellt; bis zur Premiere am 29. Dezember ist ja auch noch Zeit.

Dank an die Gemeinde

„Wir möchten uns auf diesem Wege einmal recht herzlich bei der Gemeinde Ascheberg bedanken, dass wir für unsere Theaterstücke seit 30 Jahren die Aula der ehemaligen Theodor-Fontane-Schule und jetzigen Profilschule nutzen dürfen,“ sagt Paul Ophaus, Vorsitzender der Laienspielschar, zu Beginn der Proben am Mittwochabend gegenüber unserer Redaktion. „Ein ebenso großes Dankeschön geht an die Hausmeister, die uns die ganzen Jahre unterstützen.“


Das erste Stück, das die Laienspielschar Herbern e.V. in der Saison 1987/1988 dort gespielt hat, hieß „Tante Frieda“. Das Rollenbuch ist immer noch im Besitz von Paul Ophaus, der es wie einen Schatz hütet.

Karten und Spieltermine

  • Der Kartenvorverkauf findet im Pfarrheim an der Bergstraße an folgenden Terminen statt: 9. und 10. Dezember sowie 16. und 17. Dezember, jeweils von 9 bis 12 Uhr.
  • Der Preis pro Karte beträgt 8 Euro.
  • Generalprobe am 23. Dezember um 15 Uhr. Kinder, Senioren und Rollstuhlfahrer sind eingeladen.
  • Premiere: 29.12., 19 Uhr.
  • Weitere Termine: Samstag, 30.12. um 17 Uhr; Sonntag, 31.12. um 16 Uhr; Samstag 6.1. um 17 Uhr; Freitag, 12.1. um 19 Uhr, Samstag, 13.1. um 17 Uhr.

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