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Lebensqualität durch Sonne

HERBERN "Mit der Sonne bauen" lautet das Motto für das geplante Pflegeheim Malteserstift St. Benedikt.

Lebensqualität durch Sonne

Bei der Grundsteinlegung für das Malteserstift: Architekt Gisbert Pauen aus Flensburg (l.).

Dahinter verbirgt sich ein gleichnamiges Projekt von 50 Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen, zu dem dann auch das im Bau befindliche Objekt in Herbern zählt. Ludger Wobbe (CDU), Vorsitzender des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, freute sich über die Tatsache, dass das Malteser-Haus nun gebaut werde - zumal es sich dabei um ein zukunftsweisendes Bauwerk handele.

Edelputz  statt Klinker

Geplant ist, das Pflegeheim in Passivhaus-Bauweise zu errichten. Damit fällt die zunächst vorgesehene Außenverklinkerung weg und wird durch einen Spezialputz, der in drei bis vier Lagen aufgesetzt wird, ersetzt. Vom Bakenfelderweg aus sind zwei Varianten vorgesehen. Der Mitteltrakt erhält einen gelblichen Edelputz.

In diesem Zusammenhang sei problematisch gewesen, dass für die notwendigen Arbeiten Angebote der örtlichen Bauindustrie ausgeblieben seien, wie Giesbert Pauen vom zuständigen Architekturbüro Soplan GmbH erläuterte.

Wärmedämmung

Mit Sonne bauen bedeutet aber auch, dass entsprechende Standards in der Wärmedämmung erfüllt werden sollen. Auch die Belüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung entspricht dem Passivhaus-Konzept. Warmwasser werde zu 60 Prozent durch Sonnenkollektoren aufbereitet, erläuterte Giesbert Pauen.

Andreas Nordhoff von der Energie Agentur NRW hob die Vorzüge dieser Bauweise hervor. Neben der energetischen Optimierung der Einzelgebäude, der Wirtschaftlichkeit, aufgrund geringer Heizkosten, Werterhaltung und Qualität sei ein solches Gebäude auch von hoher sozialer Qualität. Die Lebensqualität in solchen Häusern sei besonders hoch, betonte er. In dem Pflege- und Seniorenheim sollen 60 Pflegeplätze entstehen. Darüber hinaus bietet das Gebäude Platz für Versorgungs- und Verwaltungsbereiche.

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