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Markus Matschinsky neuer Schützenkönig des BSV Herbern

Vogelschießen in Herbern entschieden

Zwischendurch erklang das Lied „Schützen-Liesel, dreimal hat´s gekracht“. Doch Markus Matschinsky aus Ascheberg gelang es erst mit dem 304 Schuss, den Vogel von der Stange zu fegen. Der Schützenverein Herbern von 1822 hat einen neuen Regenten, der es wissen wollte.

Herbern

von Bernd Warnecke

, 08.06.2018
Markus Matschinsky neuer Schützenkönig des BSV Herbern

Nach dem Schießen stimmte König Markus Matschinsky mit Königin Stefanie das Lied der Tippelbrüder an. © Bernd Warnecke

Der Kolpingspielmannszug stimmte zwischendurch „Schützen-Liesel, dreimal hat´s gekracht“ an. Insgesamt 304 Mal hat es an der Vogelstange auf dem am Graf-Ferdinand-von-Merveldt-Platz gekracht, bis der Nachfolger von André Klaes feststand. „Tippelbruder“ Markus Matschinsky holte gestern um 18.38 Uhr Vogel „Randa“ runter.

„Das war ein zäher Vogel“, gestand der noch 47-jährige Chemikant bei BASF, der in Ascheberg wohnt. Gut vorbereitet war Matschinsky, der am Ende alleine die Salven auf den Vogel abgab.

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Schützenfest des BSV in Herbern

Markus Matschinsky war wild entschlossen, als Sieger unter der Vogelstange hervorzugehen. Das gelang ihm mit dem 304. Schuss.
08.06.2018
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Jubel bei dem neuen Königs-Paar und den Kameraden der sogenannten Tippelbruderschaft innerhalb des BSV Herbern.© Foto Bernd Warnecke
Markus Matschinsky...der potienzieller Anwärter hat seinen Fanklub dabei.© Foto Claudia Hurek
Vor dem Schießen fand die Kranzniederlegung am Ehrendenkmal statt, allerdings mit einer Stunde Verspätung.© Foto Claudia Hurek
Impressionen vom Vogelschießen 2018 des BSV Herbern.© Foto Bernd Warnecke
Na, wackelt der Vogel schon?© Foto Bernd Warnecke
Es ist geschafft.© Foto Bernd Warnecke
Und jetzt, Markus, geht's ab in die Höhe.© Foto Bernd Warnecke
Die Blaskapelle durfte nicht fehlen.© Foto Bernd Warnecke
Legt an! Feuer!!!© Foto Bernd Warnecke
Der Fanclub des späteren Siegers.© Foto Bernd Warnecke
Impressionen vom Vogelschießen 2018 des BSV Herbern.© Foto Bernd Warnecke
Impressionen vom Vogelschießen 2018 des BSV Herbern.© Foto Bernd Warnecke
Früh übt sich, was ein echter Schütze werden will.© Foto Bernd Warnecke
Impressionen vom Vogelschießen 2018 des BSV Herbern.© Foto Bernd Warnecke
Große Freude bei Markus Matschinsky.© Foto Bernd Warnecke
Nach dem Schießen stimmte König Markus Matschinsky mit Königin Stefanie das Lied der Tippelbrüder an.© Foto Bernd Warnecke

„Er will es unbedingt. Wir gönnen ihm das“, so Michael Ullrich, Adjutant des Generaloberst, der kurz vor dem finalen Schuss noch mit Frank Möckens und Thomas Kersting um den Titel mitgeschossen hat.

Als Vogel „Randa“ nach knapp zweieinhalb Stunden kräftig wackelte und den Kopf verlor, gaben drei Kandidaten auf und überließen Matschinsky das Feld, der noch gut 20 Schuss nachlegte.

Zur Königin nahm sich der neue Regent, der von seinen Mitbrüdern gefeiert wurde, seine Lebensgefährtin Stefanie Schmidt.

Zusammen nahm das neue Regenten-Paar die lange Reihe der Gratulanten entgegen und stimmte sogleich das Lied der Tippelbrüder an.

Insignien waren früh vergeben

Die Insignien waren fast alle vor der ersten Feuerpause um 17.15 Uhr vergeben. Hanno Püttmann sicherte sich den rechten Flügel, Daniel Krampe den linken Flügel. Das Zepter fiel beim Schuss von Marco Hüsing, der auch den Apfel von der Stange holte. Der Kopf rollte nach der Feuerpause nach dem Schuss von Marcus Matschinsky.

Markus Matschinsky neuer Schützenkönig des BSV Herbern

Hoch soll er leben. Der neue König Markus Matschinsky auf den Schultern seiner Kameraden. © Bernd Warnecke

Nach dem letzten Schuss ließen es die Gäste auf der Schützenwiese bei herrlichem Sommerwetter noch schön ausklingen, bevor am Abend das neue Königspaar proklamiert und im Festzelt bei Musik und Tanz gefeiert wurde.

Vielleicht wird das Schützenfest in Herbern ein ganz besonderes Familienfest. Königssohn Jens Matschinsky, der Ende April beim erstmals seit zehn Jahren durchgeführten Vorschützenfest bereits den Titel des „Runkelkönigs“ holte, signalisierte gestern, beim heutigen Jungschützenfest, um die Königswürde mitschießen zu wollen. Vogel „Dennsiewillja“ wird es egal sein, wer den letzten Schuss macht. Heute ab 10.45 Uhr geht’s in Herbern weiter mit dem Schießen.

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