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Mehr Außenspielfläche für die Kita

Kita Abenteuerland in Herbern

Auf zwei politischen Sitzungen in der kommenden Woche befassen sich die Lokalpolitiker unter anderem mit wichtigen Herberner Themen. Darunter ist neben der Schaffung von Wohnraum auch die Kita Abenteuerland.

Herbern

von Jörg Heckenkamp

, 13.06.2018
Mehr Außenspielfläche für die Kita

Das Außengelände der Kita Abenteuerland in Herbern soll sich auf Kosten des benachbarten Spielplatzes „Auf den Äckern“ vergrößern.Trinkwald © Vanessa Trinkwald

Nach längerer Pause startet in der kommenden Woche wieder der Reigen politischer Sitzungen. Den Auftakt macht der Jugend-, Senioren-, Sozial- und Sportausschuss am Dienstag, 19. Juni. Der öffentliche Sitzungsteil ist überschaubar: Neben Regularien steht einzig das Thema „Außengelände Kita Abenteuerland“ in Herbern zur Debatte. Dabei geht es um die Idee, einen Teil des benachbarten öffentlichen Spielplatzes dem Kita-Areal zuzuschlagen (wir berichteten). Daran schließt sich die Frage an, ob der verbleibende Rest des öffentlichen Spielplatzes „Auf den Äckern“ ausreicht, oder ob es tragfähige Varianten gibt.

Die gibt es eher nicht, meint die Verwaltung und schlägt den Politikern Folgendes vor: Rund 320 Quadratmeter der öffentlichen Spielanlage (490 qm bleiben dann) werden in die Außenspielfläche der Kita Abenteuerland integriert. Den verbleibenden Rest des Spielplatzes „Auf den Äckern“ will die Verwaltung aufwerten, um seine Attraktivität beizubehalten. Geplant ist die Anschaffung eines weiteren Spielgerätes. Die Verwaltung schlägt einen Spielturm mit Rutsche und Schaukel vor, der mit etwa 15.000 Euro zu Buche schlägt.

Keine doppelte Nutzung

Eine doppelte Nutzung der Fläche, eben durch die Kita und die Öffentlichkeit, lehnt die Verwaltung aus zwei Gründen ab: Versicherungsrechtlich gäbe es Bedenken, außerdem Probleme mit der Förderung durch das Land.

Von der Überlegung, den Spielplatz „Auf den Äckern“ ganz aufzugeben und zwei Anlagen in der Nähe aufzuwerten, rät die Verwaltung ab. Um etwa den ehemaligen Spielplatz Hombrede 1 zu reaktivieren, seien hohe Investitionen nötig.

Der Bolzplatz Hombrede II sei ebenfalls keine Alternative. Auch hier wären hohe Investitionen nötig. Außerdem liege der Platz abseits der Wohnbebauung und versteckt hinter einer grünen Wand; es fehle eine soziale Kontrolle.

Deutlich umfangreicher fällt die Tagesordnung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am Donnerstag, 21. Juni, aus. Es geht unter anderem um die Schaffung von Wohnraum in Herbern durch Nachverdichtung sowie um das Thema Windenergie.

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