Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Mobiles Labor untersucht Brunnenwasser auf Salzgehalt, pH-Wert und Nitrat

ASCHEBERG Wer weiß schon, ob das Wasser aus seinem Brunnen nicht mit Schadstoffen belastet ist? Um sicher zu gehen, dass sie den Pflanzen mit dem Gießwasser nicht etwa schaden, nutzten am Mittwochmorgen 21 Bürger die Gelegenheit, ihr Brunnenwasser auf Nitrat, Säure- und Salzgehalt untersuchen zu lassen.

Mobiles Labor untersucht Brunnenwasser auf Salzgehalt, pH-Wert und Nitrat

Harald Gülzow, Physiker beim VSR-Gewässerschutz, untersuchte in Ascheberg insgesamt 21 Proben auf Nitrat, Säure- und Salzgehalt.

Fein säuberlich in Flaschen abgefüllt, transportierten die Bürger, ihre Proben zum VSR-Gewässerschutzmobil, das am Katharinenplatz Halt gemacht hatte. Der Verein zum Schutze des Rheins und seiner Nebenflüsse e.V. führt in regelmäßigen Abständen Brunnenwasseruntersuchungen durch.

Dort untersuchte VSR-Mitarbeiter und Physiker Harald Gülzow iIn dem kleinen Labor an Bord des Wagens das Wasser auf Nitrate, Salzgehalt und pH-Werte. Rund eine Stunde benötigte er für die Untersuchungen. Am späten Vormittag kamen die ersten, um die Resultate zu erfahren. Hier konnte Gülzow eine durchweg positive Bilanz ziehen.   Nitrate ließen sich bei den untersuchten Proben gar nicht feststellen, der Säuregehalt war ebenfalls in Ordnung, lediglich beim Salzgehalt lag die ein oder andere Probe im oberen Bereich. „Als Gießwasser können Sie es bedenkenlos universell einsetzen“, gab er den Bürgern mit auf den Weg, mahnte allerdings, das Wasser nicht für den Trinkgebrauch zu nutzen. „Dann muss es gut abgekocht werden“.

Bakteriologische Untersuchungen, die für den Trinkgebrauch erforderlich sind, führte er nämlich nicht durch. Vor ein paar Jahren stand bereits schon einmal ein VSR-Mobil in Ascheberg. Wird das Brunnen- und Quellwasser lediglich zum Befüllen des Gartenteiches oder zum Gießen des Nutzgartens verwendet, so reicht ein mehrjähriger Untersuchungs-Rhythmus bei unbelastetem Grundwasser aus.   „Spielen jedoch Kleinkinder mit diesem Wasser oder wird es gar zum Trinken verwendet, ist eine jährliche Untersuchung nötig, die dann auch um den bakteriologischen Untersuchungsteil erweitert werden muss“, betonte Gülzow. Dadurch, dass es sich bei der Gemeinde Ascheberg um ein landwirtschaftliches Gebiet handelt, sei das Brunnen- und Quellwasser, was den Nitrat-, Salz- und Säuregehalt anbelangt, jedoch weitestgehend in Ordnung, so der Fachmann abschließend. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Priesterjubiläum von Pater Jenkner

Pater Jenkner ging schon mit elf Jahren zu den Hiltruper Missionaren

Ascheberg Der Hiltruper Missionar Stefan Jenkner ging mit elf Jahren ins Internat. Vor 50 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Das gilt es nun zu feiern.mehr...

Neue Kehrmaschine in Ascheberg

Rentner Dieter Kirchhoff kurvt mit der Kehrmaschine durchs Dorf

Ascheberg Die Gemeinde Ascheberg hat probeweise eine Kehrmaschine für zwei Jahre gemietet. Der Fahrer ist ein alter Bekannter, der keine Lust auf Ruhestand hat.mehr...

Rewe Frenster in Ascheberg umgebaut

Nach langer Umbauzeit hat Rewe Frenster viel Neues zu bieten

Ascheberg Mehr Platz, mehr Waren und neue Bedienungsabteilung mit Raritäten – das Rewe-Geschäft Frenster in Ascheberg hat viel Neues zu bieten. Unter anderem einen hochprozentigen Raritäten-Schrank.mehr...

Kleiderstübchen bei der Ascheberger Tafel

Hanna Schlinge sammelt mit großem Herzen für ihr Kleiderstübchen

Ascheberg. In der Gemeinde Ascheberg bringen viele Bürger teilweise sehr gut erhaltene Kleidung oder auch mal einen Fehlkauf zu „Hanna’s Kleiderstübchen“. Von oben bis unten stapeln sich die Sachen im Kleiderstübchen der Ascheberger Tafel. Aber die Leute kommen nicht nur, weil sie etwas zum Anziehen brauchen.mehr...

Postkarten aus Herbern

Peter Voß bringt eigenes Buch mit Postkarten aus Herbern und Umgebung heraus

Herbern Die Sammelleidenschaft für Postkarten erwischte Peter Voß (57) im zarten Alter von 20 Jahren. Zehn Jahre sammelte er intensiv. Zunächst Exemplare aus Werne, dann aus dem Alt-Kreislüdinghausen. In einem Buch zeigt er schöne Postkarten unter anderem aus Herbern.mehr...

Gruppe Nathan säubert den jüdischen Friedhof in Herbern

Gärtnern gegen das Vergessen

Herbern Seit 2001 kümmert sich die Gruppe Nathan zweimal im Jahr um den jüdischen Friedhof am Waterforwinkel. Die freiwilligen Schüler der Profilschule gärtnern. Es geht darum, zu erhalten und zu erinnern.mehr...