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Moderner Physikraum ermöglicht flexibles Lernen

ASCHEBERG Seit Dienstag verfügt die Realschule Ascheberg über einen neuen und größeren Physikraum. Damit stehen 84 statt bisher 63 Quadratmeter für das naturwissenschaftliche Fach im Untergeschoss des Gebäudes zu Verfügung.

Moderner Physikraum ermöglicht flexibles Lernen

Martin Presting erklärt den Schaltschrank.

Das neue Gesamtkonzept für multifunktionale und damit wirtschaftliche Raumnutzung heißt Nawis (Natur-Wissenschaftliche-Systemeinrichtungen). Es ermöglicht „auf Knopfdruck“ die Nutzung des Raumes ohne aufwändige Umbauarbeiten für jede Art des Unterrichts - und zwar mit optimaler Ausstattung.

Lehrer als Premierengäste

Am Dienstagabend begrüßte Schulleiter Manfred Schubert das Lehrerkollegium als Premierengäste. „Sie sind die ersten, die auf diesen Stühlen Platz nehmen dürfen“, sagte der Schulleiter. Projektleiter Martin Presting, staatlich geprüfter Holztechniker der Firma Hohenloher, stellte den Raum vor; er hat den Umbau und Einbau des neuen Raumes begleitet.

Raum auch anderweitig nutzbar

Presting sagte bei der Einführung, dass diese moderne Art der „Nawis“-Ausstattungen seit 2001auf den Markt sind, mehr als 1000 Räume seien bisher mit ihnen ausgestattet worden. Der Grundbaustein von „Nawis“ ist der Medienlift als flexible Medienversorgung für Daten, Strom und Gas. Durch ihn werde eine anderweitige Raumnutzung nicht beeinträchtigt.

Der mobile Panorama-Abzug lasse sich von Raum zu Raum transportieren und biete im Einsatz die optimale Sicherheit für Schüler und Lehrer. Das Experimentier-Tableau macht mit wenigen Handgriffen den Schülertisch zum vielseitigen Experimentier-Tisch mit fixierbaren Aufbauten.

Hohe Flexibilität

„Es gibt," so Prestings Quintessenz, „keinen mediengebundenen Raum mehr in der Schule, die Tische lassen sich ungebunden ändern.“ Über den Medienlift können die einzelnen Plätze bei Bedarf bequem mit Daten, Strom und Gas versorgt werden. Statt einer Tafel hängt an der Wand eine „interaktive, strapazierfähige Projektionsfläche“, sie verbinde die Möglichkeiten des Beamers mit den Vorteilen der klassischen Tafel.

Mit einem kabel- und batterielosen Stift (modisch Quick-Pen genannt) bedient der Referent die Projektion wie mit einem interaktiven Stifttablett am PC. Je nach verwendetet Software kann die Präsentation handschriftlich ergänzt oder kommentiert werden. Eine gesonderte dreistündige Einführung der Projektionstafel kündigte der Projektleiter an.

Eine Wartung der Anlage ist bis auf die gesetzliche Prüfung nicht erforderlich. Das Gesamtkonzept dieser Anlage mit wirtschaftlicher Raumnutzung ermöglicht es den Raum für jedes Unterrichtsfach zu nutzen. Auch die Lehrer zeigten sich durchaus begeistert.

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