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Neue Heizungsanlage für Realschule: Bauausschuss diskutierte Wärmekonzepte

ASCHEBERG Die Themen beim 37. Bau-, Planungs- und Umweltausschuss waren vielfältig: Personalien, erneuerbare Energiequellen sowie die Neugestaltung des Katharinenplatzes standen auf der Tagesordnung. Und: Personalveränderungen.

Neue Heizungsanlage für Realschule: Bauausschuss diskutierte Wärmekonzepte

Hinter dem Grünstreifen befindet sich Bauabschnitt eins zur Neugestaltung des Katharinenplatzes.

Es gab jede Menge zu besprechen und entscheiden beim 37. Bau-, Planungs- und Umweltausschuss am Donnerstagabend. Bevor der Ausschussvorsitzende Ludger Wobbe jedoch zur Tat schritt, versäumte er es nicht, zu einigen Personalveränderungen in der Verwaltung kurz Stellung zu nehmen.

So dankte er dem Leiter des Tiefbauamtes, Dipl.-Ing. Udo Schratz, der nun die Gemeindeverwaltung verlässt - an der Ausschusssitzung allerdings nicht teilnehmen konnte - und eine andere Stelle antritt.  „Udo Schratz hat hier 18 Jahre im wahrsten Sinne des Wortes Spuren hinterlassen und setzte vor allem für seine unbürokratische Unterstützung der ehrenamtlich Tätigen Zeichen“, spielte Wobbe unter anderem auf den Herberner Kunstrasen an. Seine Stelle übernimmt ab dem 1. September nun Christian Scheipers, dessen Nachfolgerin Wobbe ebenfalls kurz vorstellte. Es ist Ina Kloster. Nach den Personalien ging es direkt mit Punkt drei der Tagesordnung weiter, der die Vorstellung zur Erneuerung der Heizungsanlage an der Realschule umfasste. Der Dipl.-Ingenieur Ralf Schlüter, vom gleichnamigen Herberner Ingenieurbüro stellte hier detailliert Wärmekonzepte vor, die mehrere Varianten beinhalteten. Darunter auch verschiedene Systeme, wie Gas-, Pellets- und Hackschnitzelanlagen. Zudem gab er einen umfangreichen Einblick in die Welt der Zahlen.

Besonders Jochen Wissmann (FDP) und Dr. Kai Habersaat (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der UWG) sprachen sich für die regenerativen Energien aus. „Wenn wir jetzt nicht auf regenerative Energien umstellen, wann dann?“, appellierte Wissmann deutlich. Einen Beschluss fasste der Ausschuss an diesem Abend nicht. Vielmehr vertagte Ludger Wobbe diesen Punkt auf die nächste Sitzung, so dass die Parteien auch noch einmal die Möglichkeiten haben eingehend über die einzelnen Varianten nachzudenken. Ein weiterer großer Punkt war die Neugestaltung des Katharinen-Platzes, eine für das Stadterneuerungsprogramm 2008 angemeldete Einzelmaßnahme. Dipl.-Ing. Markus Klaverkamp vom Büro IBAK in Senden stellte das Konzept vor, das insgesamt 10 Bauabschnitte umfasst. Klaverkamp erläuterte, dass der Katharinenplatz modern gestaltet werden soll, wobei allerdings bei den Planungen die Jacobi-Kirmes und die Wochenmärkte berücksichtigt werden. Dem Beschlussvorschlag wurde einstimmig zugestimmt, wobei festgelegt wurde, dass zunächst mit den Bauabschnitten I und III gestartet wird.

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