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Fußball Landesliga 4

SV Herbern nicht zu bremsen

herbern Der Fußball-Landesligist SV Herbern ist am Sonntag zu Gast beim SV Dorsten-Hardt. Während der eine die „Lage“ oben in der Tabelle genau beobachtet, befindet sich der andere in „Alarmstellung“.

SV Herbern nicht zu bremsen

Herberns Dennis Kaminski, hier in einer Szene aus dem Spiel gegen Eving, fehlt gegen Dorsten-Hardt. Foto: Marvin K. Hoffmann

Wenn der SV Herbern spielt, sind Tore vorprogrammiert. 17 Treffer erzielte der Fußball-Landesligist in den vergangenen vier Partien. „Ich kann meine Jungs sowieso nicht bremsen“, sagt SVH-Coach Holgers Möllers auf die Frage, ob seine Mannen auch am Sonntag gegen den SV Dorsten-Hardt von Anfang an offensiv draufgehen.

Das Hinspiel ist Holger Möllers noch gut in Erinnerung. Seine Mannschaft hatte 3:0 gewonnen, doch aus Möllers Sicht sei der Spielverlauf nicht so klar gewesen, wie es das Endresultat suggeriert. „Das Spiel war lange offen. Ich kann also nur warnen, dass eine Menge Arbeit auf uns wartet. Dorsten-Hardt hat eine Menge Qualität im Kader“, meint Möllers. Und das vor allem in der Offensive. Und da sticht mit Pascal Pfeifer ein Mann heraus. Der Goalgetter hat 13 Saisontore erzielt, steht damit auf Platz vier der Torjägerliste.

Herberner und Dorstener wissen, wo das Tor steht

Es treffen also zwei offensivstarke Teams aufeinander. Die Zahlen belegen dies: beide haben in 20 Spielen 43-mal getroffen. Der Unterschied ist die Tordifferenz, die auch die sieben Plätze Unterschied in der Tabelle ausmacht, Herbern ist mit 36 Zählern Dritter, Dorsten-Hardt mit 27 Punkten Zehnter. Beim SVH steht eine +12, bei Dorsten-Hardt eine -5.

Doch für die Gastgeber am Sonntag ist die Spielzeit zumindest bislang durchaus erfolgreich verlaufen. So waren sie doch in den vergangenen Jahren stets extrem abstiegsgefährdet, retteten sich zum Teil erst ein, zwei Spieltage vor dem Saisonende vor dem Abstieg. „Die sechs Punkte Abstand auf den Keller sind ein gutes Polster. Aber wir sind natürlich immer noch in Alarmstellung“, sagt Dorsten-Hardts Coach Marc Wischerhoff.

Viel Lob für den SV Herbern aus Dorsten

Voll des Lobes äußert sich Wischerhoff über die Herberner. „Die haben eine sehr gute Mannschaft. Der Hinspielerfolg war völlig verdient. Und auch am Sonntag werden die sehr engagiert auftreten, wohl wissend, dass sie sich noch berechtigte Hoffnungen auf Platz zwei machen können“, so Wischerhoff. Nur drei Zähler beträgt der Abstand des SVH auf Rang zwei. Da darf man schon mal genauer hinschauen. „Ja, wir beobachten die Lage ganz genau. Wir müssen einfach mal schauen, was da am Ende bei rumkommt. Aber erst einmal müssen wir gegen Dorsten-Hardt bestehen“, sagt SVH-Coach Holger Möllers.

Beim SV Herbern ist die Liste mit Ausfällen noch so gerade kompensierbar. „Wir können zwar immer auf die Reserve zurückgreifen, aber viel mehr Ausfälle dürfen es nicht werden“, erklärt Möllers. Simon Mors und Thomas Eroglu sind im Urlaub, Whitson weilt in Brasilien, Phillip Dubicki ist noch verletzt und Dennis Kaminski muss arbeiten.

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Kunstrasen, Storchsbaumstraße 59, 46282 Dorsten

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