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SV Herbern organisierte Feier zum Volkstrauertag am Mahnmal

HERBERN „Zur Versöhnung ist es nie zu spät.“ Mit diesen Worten rief Reinhard Hartwig zum Gedenken an die gefallenen Soldaten und Zivilisten, an die Verfolgten anderer Rassen und Religionen auf. Der SV Herbern hatte in diesem Jahr die Organisation des Volkstrauertages übernommen. Einmal mehr stand Wunsch nach Frieden auf der Welt im Mittelpunkt.

SV Herbern organisierte Feier zum Volkstrauertag am Mahnmal

<p>Volkstrauertag am Mahnmal: Der SVH-Vorsitzende Werner Heitmann legte am Kreuz an der Werner Straße einen Kranz nieder. Rogge</p>

Der stellvertretende Vorsitzende des SV Herbern, der in diesem Jahr die Organisation des Volkstrauertages übernahm, ging in seiner Rede am Mahnmal auf ein Schreiben ein, das nach dem Zweiten Weltkrieg in Berlin gefunden worden war.  

Am 24. Dezember 1940 notierte der Autor: „Weihnachten, nächstes Jahr ist Frieden!“ Danach schrebit er: „Aber 1942 ist bestimmt Frieden!“ Zum Schluss steht dort: „1950 Friede.“ „Die Wünsche sind erst sehr spät in Erfüllung gegangen“, so Hartwig.

Damit solches Leid nicht nochmal passiere, müsse man gemeinsam daran arbeiten. Als Beleg zitierte Hartwig den indischen Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi: „Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg“. Jeder einzelne habe die Möglichkeit, etwas für den Frieden zu tun. „Frieden bedeutet nicht nur das Ende von Kriegshandlungen. Es heißt auch, mit sich selbst im Reinen zu sein.“

Unter dem Lied vom guten Kameraden, gespielt von der Blaskapelle Schwartländer, legte der Vorsitzende des SVH, Werner Heitmann, einen Kranz am Gedenkstein nieder. Zur musikalischen Gestaltung der Feier trug der Kirchenchor St. Benedikt bei. Auf dem Kirchplatz hatten sich die Vereine zuvor mit ihren Fahnenabordnungen getroffen. Begleitet wurden sie von einem Fackelzug der Feuerwehr und zahlreichen Bürgern. 

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