Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Sammler hoffen auf geöffnete Türen

DAVENSBERG „Türen öffnen“ lautet das Motto der diesjährigen Adventssammlung von Caritas und Diakonie in Nordrhein-Westfalen. Vom 24. November bis zum 15. Dezember sind die ehrenamtlichen Sammler der Caritas-Verbände der Gemeinde auch wieder in Herbern, Ascheberg und Davenberg unterwegs.

Sammler hoffen auf geöffnete Türen

Einmal im Jahr treffen sich die Caritasgruppen der Gemeinde zu einem Erfahrungsaustausch.

„Das Geld bleibt in der Gemeinde“, betonte Herberns Pastoralreferentin Christel Behrendt am Mittwochabend im Davensberger Pfarrheim. Dort fand der jährliche Austausch der drei Caritasgruppen der Gemeinde statt. Und die anstehende Adventssammlung war gleich ein Gesprächsthema.

Sammler fehlen

 Es fehlt nämlich an Sammlern. Nicht nur in Davensberg, vor allem auch in Herbern. Dies sei auch eine Aufgabe für Jüngere. Denn zur Zeit seien in den Ortschaften fast nur ältere Sammler unterwegs. „Ich kann verstehen, wenn die mit 70 Jahren dann sagen, ich kann es nicht mehr“, so Maria Högemann, Vorsitzende des Caritas-Verband Davensberg.

Die Gelder aus der Adventssammlung sind für Familien in Not bestimmt. „Aber es werden auch andere Einrichtungen wie die ÜBMs, das Motopädagogische Turnen, eine Therapieform für verhaltensgestörte Kinder, oder auch das Mutter-Kind-Turnen unterstützt,“ erklärte Christel Behrendt.

Strukturwandel

Das Fehlen ehrenamtlicher Mitarbeiter jedoch, ist ein generelles Problem, kristallisierte sich im Laufe des Abends heraus. In Herbern werden beispielsweise händeringend Ehrenamtliche für den Altenheimbesuchsdienst gesucht. Einen kleinen Lichtblick scheine es zu geben, so Behrendt. Denn viele Jugendliche aus der Firmvorbereitung haben Interesse bekundet. Die Krankenhausbesuchsdienst laufen in allen Ortsteilen problemlos.

Hospizdienstarbeit nur in Ascheberg

Auf großes Interesse stieß die Hospizarbeit, die nur in Ascheberg praktiziert wird. Die Vorsitzende der Aschebeger Caritas Gruppe, Gudrun Welzel, erzählte einiges über die Arbeit. In allen Gemeindeteilen, so das Resultat der Gesprächsrunde, sei das Problem mit bedürftigen Ausländern besser geworden. Hier kamen auch unerfreuliche kleine Geschichten auf den Tisch.

 „Manchmal muss man auch skeptisch sein“, hatte auch Pastor Alfons Homölle nicht nur beste Erfahrungen gemacht. „Wenn jemand jedoch wirklich in Not ist helfen wir gerne“. Weitere Themen waren an diesem Abend der Strukturwandel innerhalb der Gesellschaft und das Thema Zeit. Denn Zeit haben für andere ist das Motto der Caritas. Und manchmal zählt dann eben der Wille. Nun hoffen die Gruppen vor allem darauf, dass sich einige Bürger vielleicht die Zeit nehmen, um bei der Adventssammlung zu helfen. 

Helfer willkommen

 Wer Interesse hat, den Altenheimbesuchsdienst zu unterstützen, kann sich bei Gisela Langerak, Tel. (0 25 99) 73 14 melden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Neues Fahrzeug für den Löschzug Herbern

Langes Warten auf Hilfeleistungslöschfahrzeug hat ein Ende

Herbern Nach drei Jahren Planung, Ausschreibung und Ausführung steht das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwehr Herbern vor der Übergabe. Bei der Überführung war ein Überraschungsgast dabei.mehr...

Radweg Richtung Münster

Radweg von Davensberg nach Münster fällt breiter aus - und teurer

Ascheberg Die Gemeinde Ascheberg soll einen Radweg nach Münster bekommen, der drei Meter breit ist. Das hat der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss nach langer Diskussion beschlossen – nur mit einer knappen Mehrheit. Denn die größere Breite ist teuer.mehr...

Bebauung am Heimathaus Herbern

Neubau darf nicht zu nah ans Heimathaus Herbern rücken

Herbern Wohnungen sind begehrt. Und so fand sich nach vielen Jahren ein Investor für die Freifläche einer ehemaligen Gaststätte neben dem Heimathaus. Doch Bauausschuss der Gemeinde macht Auflagen für eine Neubebauung.mehr...

Priesterjubiläum von Pater Jenkner

Pater Jenkner ging schon mit elf Jahren zu den Hiltruper Missionaren

Ascheberg Der Hiltruper Missionar Stefan Jenkner ging mit elf Jahren ins Internat. Vor 50 Jahren wurde er zum Priester geweiht. Das gilt es nun zu feiern.mehr...

Neue Kehrmaschine in Ascheberg

Rentner Dieter Kirchhoff kurvt mit der Kehrmaschine durchs Dorf

Ascheberg Die Gemeinde Ascheberg hat probeweise eine Kehrmaschine für zwei Jahre gemietet. Der Fahrer ist ein alter Bekannter, der keine Lust auf Ruhestand hat.mehr...

Rewe Frenster in Ascheberg umgebaut

Nach langer Umbauzeit hat Rewe Frenster viel Neues zu bieten

Ascheberg Mehr Platz, mehr Waren und neue Bedienungsabteilung mit Raritäten – das Rewe-Geschäft Frenster in Ascheberg hat viel Neues zu bieten. Unter anderem einen hochprozentigen Raritäten-Schrank.mehr...