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Schulanfang bei Fliegerlärm

HERBERN Nach 55 Jahren Schulentlassung trafen sich 37 Schülerinnen und Schüler der früheren Volksschule Herbern zu einem weiteren Klassentreffen.

Schulanfang bei Fliegerlärm

Die Ehemaligen Schülerinnen und Schüler beim Treffen im Hotel Wolfsjäger.

Die Jungen und Mädchen wurden 1944 in den letzten Kriegsjahren eingeschult. Sie können sich noch an Fliegeralarm und das Aufsuchen der Luftschutzräume und an die Angst, die sie hatten erinnern. Wegen der Kriegswirren fand ab Februar 1945 keine Schule mehr statt.

Kartoffelkäfersuchen

Die Schule mit den Jahrgängen 1 bis 3 wurde am 27. August 1945 wieder geöffnet. Dafür durften sie die Schule auch ein halbes Jahr länger besuchen. An das Kartoffelkäfersuchen, Heilkräutersuchen und an die großen Kanonenöfen in den Klassen können sich noch alle erinnern. Spontan fallen ihnen die Lehrer/innen Struwe, Vogt, Prinz, Ridder, Goiny und Wünsche ein. Sie sind alle verstorben.

Die Schüler trafen sich am Samstag um 15 Uhr im Pavillon des Malteser-Stiftes St. Benedikt bei Kaffee und Kuchen. Da es das Wetter zuließ, machten sie danach einen Spaziergang über den Weg zum Reitplatz, dem alten Sportplatz, wo öfter das Turnen stattfand, über den neuen Bültpatt zum Hotel Wolfsjäger, wo sich die Ehemaligen bei einem Gläschen Sekt viel zu erzählen hatten. Danach schmeckte auch das Abendessen vorzüglich.

Plattdeutsche Gedichte

Später trug die Heimatdichterin Christel Homann verschiedene plattdeutsche Gedichte von und um Herbern. Christel Homann und Edu Meyer, selbst Ehemaliger sangen gemeinsam Lieder, die Ede Meyer auf der Gitarre begleitet.

Es war ein gelungenes Klassentreffen, das von Hannchen Teigel, Anneliese Hartmann und Josef Lendermann vorbereitet wurde.

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