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Sicherheit des Trinkwassers und Haftung

So lief der Info-Abend zu Gasbohrungen in Herbern

HERBERN Etwa 100 Interessierte, und damit deutlich weniger als im November 2014 mit gut 300 Leuten, besuchten am Dienstagabend die zweite Bürger-Informationen zum Gasbohren in Herbern-Nordick. Vor allem zwei Angst-Themen standen im Mittelpunkt. Die Details dazu haben wir auch im Video festgehalten.

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An verschiedenen Ständen konnten die Besucher der Bürgerinfo diskutieren und ihre Fragen loswerden. Hier befindet sich Marcel Winter (l.) von der Unternehmens-Kommunikation von Hamm-Gas in einer lebhaften Debatte.

Andreas Tönies vom Vorstand der Daldrup AG klärte über Einzelheiten des Bohrverfahrens auf.

Die 2. Bürgerinfo von Hamm-Gas

Viele skeptische Gesichter waren Dienstagabend zu sehen.
Rund 100 Interessenten versammelten sich Dienstagabend in der Aula der Fontane-Schule an der Altenhammstraße. Im November 2014 bei der ersten Bürger-Information waren es mehr als 300.
Skeptische Blicke auf Seiten der Gasbohr-Gegner.
Skeptische Blicke auf Seiten der Gasbohr-Gegner.
Andreas Tönies (2. v. r.) von der Daldrup AG gab viele Erläuterungen zu den Details der Bohrung in Nordick, die seine Firma im Auftrag von Hamm-Gas niederbringt.
Moderator Tom Blank. Hinter im Zettel mit Fragen, die die Bürger im Laufe der zweieinhalbstündigen Versammlung notiert hatten.
Florian Schwartz von der PVG, dem Hauptgesellschafter der Hamm-Gas, erläutert das Prinzip der Tektomechanik, mit der das Gas gewonnen werden soll.
Beispiel für die Bohrdurchmesser in Nordick.
Sorgen sich um die Qualität ihrer Trinkwasser-Brunnen: die direkten Anwohner (v. l.) Franz-Josef Wessel, Walter Daldrup (halb verdeckt), Klaus Hofsendermann und Ludger Meinke.
Landwirt Georg Streyl (43) aus Bakenfeld fürchtet sich vor Umweltschäden durch die Gasbohrung.
Landwirt Georg Streyl (r.) schaut sich den Lageplan der Bohrung an.
Interessierten schauten sich die Bürger die diversen Schautafeln an.
Hamm-Gas-Geschäftsführer Ralf Presse erläuterte zu Beginn kurz den Stand der Dinge. Nach der Einreichung des Betriebsplanes im Mai rechnet er damit, noch im dritten Quartal dieses Jahres mit der Probebohrung in Nordick beginnen zu können.
Rund 100 Interessenten versammelten sich Dienstagabend in der Aula der Fontane-Schule an der Altenhammstraße. Im November 2014 bei der ersten Bürger-Information waren es mehr als 300.
Bürgermeister Dr. Bert Risthaus begrüßte die Gäste am Dienstagabend in der Schulaula an der Altenhammstraße.
Vertreter der Bürgerinitiative für sauberes Trinkwasser aus Herbern (BIST) versorgten die Besucher am Eingang mit einem Infoblatt.
Die rote Hand, das Protest-Symbob der Gasbohr-Gegner, war überall zu sehen.
Es gab auch zahlreiche Informationen zur Bergbau-Historie des Gebietes.
Es gab auch zahlreiche Informationen zur Bergbau-Historie des Gebietes.
Moderator Tom Blank bereitet sich auf den Abend vor, der erstaunlich sachlich und ruhig verllief.
Hinweisschild zur Bürger-Info, direkt mit einem Plakat der Bürgerinitiative ergänzt.
Aufgereiht für die Schluss-Fragerunde. V. l. Ralf Presse, Hamm-Gas, Andreas Tönies von der Daldrup AG, Moderator Tom Blank, Heinrich Kissing von der Firma GeoK und Florian Schwartz von der PVG.
Andreas Tönies vom Vorstand der Daldrup AG klärte über Einzelheiten des Bohrverfahrens auf.
An verschiedenen Ständen konnten die Besucher der Bürgerinfo diskutieren und ihre Fragen loswerden. Hier befindet sich Marcel Winter (l.) von der Unternehmens-Kommunikation von Hamm-Gas in einer lebhaften Debatte.

Nämlich die Frage nach der Sicherheit des Trinkwassers sowie die Haftung bei eventuellen Schäden.  „Wir Anwohner haben hier alle eigene Brunnen. Wenn Hamm-Gas die Bohrung niederbringt, habe ich Angst um mein Trinkwasser“, sagt der Nordicker Ludger Meinke. Sein Haus läge nur rund 700 bis 800 Meter von der Bohrstelle entfernt.

HERBERN Gas im Wert von zwei Milliarden Euro vermutet Hamm-Gas in der Bauerschaft Nordick in Herbern. Geschäftsführer Ralf Presse informierte am Mittwochabend in der Schulaula in Herbern über das kontroverse Bohr-Vorhaben. Der Andrang war riesig, detailliert die Fragen der Bürger. Am Ende konnte keine Seite die andere umstimmen. Hier gibt es den Live-Ticker zum Nachlesen.mehr...

Die Experten von Hamm-Gas und den beteiligten Firmen versuchten am Dienstagabend, diese Bedenken zu zerstreuen. Sie hatten dazu nicht einfach eine Bürger-Information nach herkömmlichem Muster gestrickt. Sondern die Experten verteilten sich auf verschiedene Räume mit verschiedenen Themen-Schwerpunkten.

Grenzwerte bei Tests überschritten

Vor Bohrungen: Sorgen ums Trinkwasser in Herbern

HERBERN Frank Holtrup (36) war neugierig. Was trinken er und seine Familie jeden Tag, wenn sie den Wasserhahn aufdrehen? Der Ingenieur aus der Bauerschaft Nordick, nahe der Stelle, wo Hamm-Gas jetzt Probebohrungen nach Flözgas durchführen will, hat das Brunnenwasser untersuchen lassen - mit überraschendem Ergebnis.mehr...

So konnten sich die Bürger von den Hamm-Gas-Vertretern über die weiteren Schritte des Bohr-Genehmigungsverfahrens informieren. Der bestbesuchte Infostand war der der Bohrfirma Daldrup AG. Das Unternehmen aus Ascheberg bringt im Auftrag von Hamm-Gas die Erkundungsbohrung auf dem ehemaligen Bergbau-Areal Radbod 7 nieder.

Beeinträchtigung des Grundwassers ausgeschlossen

Daldrup-Vorstand Andreas Tönies betonte mehrfach, man sei als „Ascheberger Unternehmen interessiert, dass direkt vor der Haustür alles bestens läuft“.  Ausführlich ging er auf jede noch so detaillierte Frage ein. Eine Beeinträchtigung des Grundwassers sei ausgeschlossen.

„Aber was ist, wenn trotz aller guten Vorsätze und Berechnungen doch etwas passiert?“, wollte Christian Ley, SPD-Fraktionssprecher im Gemeinderat, wissen.  Wer trage letztendlich die Verantwortung im Fall der Fälle? „Immer wir von Hamm-Gas“, antwortete deren Geschäftsführer Ralf Presse.

HERBERN Das Ascheberger Unternehmen Daldrup und Söhne AG hat von der Hamm-Gas den Auftrag bekommen, unter der ehemaligen Schachtanlage Radbod 7 in Herbern-Nordick nach Flözgas zu suchen. Wir haben mit Geschäftsführer Andreas Tönies (49) gesprochen - über Risiken, Bohrtiefe und trockene Brunnen.mehr...

Und auch in Fragen der Schadenshaftung müssten sich die Anwohner keine Sorgen machen. Die Bundesregierung arbeitet derzeit an einer Novellierung der Beweislastumkehr, sodass nicht mehr der Einzelne beweisen müssen, dass sein Schaden von – in diesem Fall – Hamm-Gas verursacht worden ist. Presse: „Ich gehe davon aus, dass diese Beweislast-Umkehr kommt. Außerdem sind wir natürlich versichert.“

HERBERN Kohle ist nie unter Herbern abgebaut worden - weil das Gestein unter Tage zu brüchig und das Gasaufkommen zu groß ist. Beides will sich Hamm-Gas jetzt zu Nutze machen. Das Unternehmen hat am Mittwoch beantragt, unter der Bauerschaft Nordick nach Flözgas zu bohren. Hier gibt's die Hintergründe.mehr...

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