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Olfener Modell

So will die Gemeinde mit Schulbussen sparen

Herbern Olfen hat es vorgemacht, Ascheberg zieht nach. Zum Schuljahresbeginn 2016/2017 will die Gemeinde für Schulbusse das sogenannte „Olfener Modell“ einführen. Das hat der Ausschuss für Wirtschaftsförderung am Dienstag beschlossen. Das hat gleich zwei positive Effekte.

So will die Gemeinde mit Schulbussen sparen

Schulbus in Olfen vor Wieschhofschule

Der erste Effekt: Transportkosten werden gespart.  Der zweite Effekt: Zeitersparnis für die Schüler, zumindest auf dem Rückweg von ihren Schulen. Denn das Olfener Modell funktioniert nur auf dem nachmittäglichen Heimweg.

So funktioniert’s:

Auf dem morgendlichen Hinweg zur Schule bleibt alles beim Alten. Die Busse fahren die festen Routen und holen die Schüler an den einzelnen Haltestellen ab. Nachmittags fahren sie bislang genauso, die gleiche Runde wie am Morgen. Dabei sind viele dieser Fahrten am Nachmittag unnötig. Denn durch unterschiedliche Schlusszeiten an den Schulen, durch AGs und Sport kommen die Schüler zu völlig unterschiedlichen Zeiten nach Hause.

Genau hier setzt das Modell an. Durch eine intelligente Steuerung, neue Software und Mini-Computer können die Busfahrer ihre Routen optimieren. Weit entfernte Haltestellen, an denen niemand aussteigen will, müssen sie dann nicht mehr anfahren.

Bis zu 13.000 Euro sparen

Aufgrund der Wohnsitze der Schüler hat die Verwaltung eine Berechnung angestellt: Jeden Schultag ließen sich rund 100 Kilometer am Nachmittag einsparen. Angesetzt mit 0,70 Euro pro Kilometer ergibt das eine Ersparnis von rund 13.000 Euro. Gegengerechnet zu den Anschaffungs- und Betreuungskosten des Systems, bliebe ein jährliches Plus von rund 2300 Euro.

Da wundert es nicht, dass der Ausschuss für Wirtschaftsförderung der Einführung des Modells Mitte 2016 am Dienstagabend einstimmig zustimmte.

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