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Aschebergerin leidet am RLS-Syndrom

Wenn ruhelose Beine einen um den Schlaf bringen

ASCHEBERG Die Beine kribbeln, wollen sich bewegen, schmerzen, immer dann, wenn man zur Ruhe kommt: Bei Menschen, die am Restless-Legs-Syndrom leiden, ist an Schlaf oft nicht zu denken. Auch Jutta Klaverkamp ist von der Krankheit betroffen. Um anderen zu helfen, hat die Aschebergerin eine Selbsthilfegruppe gegründet.

Wenn ruhelose Beine einen um den Schlaf bringen

Vor einem Jahr hat Jutta Klaverkamp die Selbsthilfegruppe für RLS-Betroffene gegründet.

Eigentlich möchte man schlafen. Doch die Beine machen das unmöglich und spielen verrückt. „Sie wollen sich bewegen, sind ruhelos, oder sie kribbeln oder schmerzen. Manchmal auch alles zusammen“, beschreibt Jutta Klaverkamp diesen unangenehmen Zustand.

Zwei Prozent der Bevölkerung betroffen

Dieses Krankheitsbild nennt man Restless-Legs-Syndrom (RLS), übersetzt ruhelose Beine. Eine Krankheit, an der zwei Prozent der Bevölkerung leiden. Wie das eigentlich kommt, „das kann man so genau gar nicht sagen“, erklärt Jutta Klaverkamp. Bei einigen ist es genetisch bedingt, bei anderen waren Rückenprobleme der Auslöser. „Oft tritt RLS auch nach OP’s oder bei Diabetikern auf“.

Sicher ist: Die Betroffenen haben einen Mangel am Nervenbotenstoff Dopamin. Um diesen auszugleichen, nehmen sie Tabletten. "Auf diese Weise wird das Dopamin-Depot wieder aufgefüllt", erklärt die Aschebergerin.  Sie selbst leidet am RLS-Syndrom und hat vor einem Jahr eine Selbsthilfegruppe gegründet. Drei Mal im Jahr treffen sich die Betroffenen. Sie kommen aus der ganzen Region.

Unsichtbare Krankheit

In der offenen Gruppe geht es um den Erfahrungsaustausch, man will miteinander ins Gespräch kommen, sagt Jutta Klaverkamp. „Das ist gar nicht so einfach, viele tun sich schwer sich zu öffnen, unter Gleichgesinnten fällt das leichter. Besonders wichtig ist es uns, den Betroffenen zuzuhören, sie nicht alleine zu lassen und ihnen klar zu machen, dass hier Menschen sind, die sie und ihre Krankheit ernst nehmen“, so Klaverkamp. Denn genau hier liegt für viele das hauptsächliche Problem.

RLS ist eine sogenannte unsichtbare Krankheit. Die Beine geraten genau dann in Bewegung, wenn der Körper zur Ruhe kommt. „Somit nicht auf den ersten Blick sichtbar. Aber wer nachts nicht schlafen kann, der wird im Alltag beeinträchtigt.“

Mehr Treffen geplant

Bislang hat sich die Gruppe drei Mal jährlich getroffen. Für das kommende Jahr erwägt Jutta Klaverkamp, mehr Treffen anzubieten - natürlich nicht, ohne das vorher mit der Gruppe zu besprechen.

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