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Zweites Gleis soll kommen

ASCHEBERG Mit einer Resolution des Gemeinderates möchte die CDU-Fraktion den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen beschleunigen.

Zweites Gleis soll kommen

Ludger Wobbe.

Sie wendet sich an den Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, den Landesverkehrsminister Oliver Wittke, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG Hartmut Mehdorn sowie die heimischen Bundes- und Landtagsabgeordneten aller Fraktionen und soll vom Gemeinderat verabschiedet werden.

Der Entwurf fordert die umgehende Planung und Umsetzung eines zweiten Gleises auf der Strecke Münster-Lünen und die Erhöhung der Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt auf 200 km/h. Weiterhin sollen die Bahnhöfe an der Strecke Münster-Dortmund behindertengerecht ausgebaut werden.

Um einem attraktiven Personennah- und Fernverkehr auf dieser Nord-Süd-Verbindung gerecht zu werden, müsse die Strecke von Köln für Hochgeschwindigkeitszügen ausgebaut und zweigleisig betrieben werden; weiterhin heißt es in dem Entwurf, dass insbesondere zur Hauptverkehrszeit im Personennahverkehr mindestens zwei Verbindungen pro Stunde nach Münster und Dortmund angeboten werden.

Die CDU zitiert in dem Entwurf aus einem Bericht der IHK Dortmund, nach dem auf der Strecke Dortmund-Münster „die unpünktlichste Regionalbahn in ganz Westfalen“ verkehre.

Eine Verbesserung der Nahverkehrsverbindung würde zu einer erheblichen Steigerungen der Fahrgastzahlen beitragen: „In der Nachbarkommune Drensteinfurt nutzen werktäglich über 2 200 Personen nur den Haltepunkt Drensteinfurt; am Haltepunkt Ascheberg sind dies weniger als 500 Fahrgäste“, heißt es in dem Papier, das Fraktionsvorsitzender Luder Wobbe formuliert hat.

Auch weist die Resolution auf die politische Einflussnahme hin: So würden bei der Privatisierung der Bahn die Landtage und die Regionalräte Einfluss auf die mit Steuermitteln finanzierten Investitionsmaßnahmen innerhalb ihres Bezirks behalten und zukünftig nicht nur die Vorstände einer Aktiengesellschaft.

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