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Bürger fordern Beteiligung

Initiative gegen Ostpark legt Plan vor

BOCHUM 50 gegen 2000, die Zahlen sprechen gegen die Bürgerinitiative Eichendorffweg, die das Projekt Ostpark in seiner jetzigen Form verhindern möchte. Die Stadt plant in der ruhigen Gegend der Feldmark 800 Wohneinheiten mit etwa 2000 Bewohnern. Jetzt hat die Initiative aus 50 Anwohnern ihre Kritik formuliert und Änderungsvorschläge verfasst.

Initiative gegen Ostpark legt Plan vor

Karl-Heinz Grzenia und Ulrich Winkler (v.r.) von der Bürgerinitiative Eichendorffweg sind gegen die Planung der Verwaltung.

Das Schreiben geht an Politik und Verwaltung. „Wir sind nicht grundsätzlich gegen die Initiative zur Schaffung eines neuen und modernen Quartiers in Bochum“, sagt Ulrich Winkler. Er kritisiert aber, dass im Juni das Baugewerbe informiert worden sei und im Oktober die Bürger. „Das zeigt wieder, wie Bürger beteiligt werden.“ Der Rahmenplan der Verwaltung durchläuft momentan verschiedene Ausschüsse. Am 19. Dezember geht er in den Rat. Festgesetzt ist noch nichts. „Wir möchten aber jetzt schon unsere Stimme erheben“, so Winkler. Schließlich habe die Verwaltung verkündet, dass Bürgeransichten gewünscht werden und Änderungen in den Rahmenplan eingearbeitet werden könnten. Änderungsvorschläge hätte die Initiative einige. Kritikpunkte auch. So sei der Eichendorffweg „sowas wie ein Wurmfortsatz, ein Blinddarm für diese Planung“, so Winkler. Die Straße sei in der Rahmenplanung nur etwas, was Straßenverkehr aufnimmt.

Mehrere Straßen sollen künftig durch die Siedlung führen, die aktuelle Sackgasse wäre Geschichte. Aber der Lärm des Sheffield-Rings könnte in der Siedlung nachlassen. Laut Planung entsteht nicht nur eine Straße parallel zum Ring. Dort sieht der Plan auch Häuser vor. Quasi als „Lärmschutz“ wie die Bürger vermuten. „Wer will dort denn wohnen?“, fragt Anwohner Karl-Heinz Grzenia. Viele der Häuser, die entstehen sollen, sind viergeschossig. Die Bewohner sehen eine „massive Bebauung“ und wollen die Stockwerke reduzieren. Eine Bebauung verhindern wollen die Anwohner nicht. Sie würden aber Einfamilienhäuser lieber sehen. Schließlich würde die Einwohnerzahl Bochums schrumpfen. „Die Frage ist, ob diese Art von Wohnraum das Schrumpfen stoppen kann“, sagt Winkler. 

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