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Bürger kritisieren Pläne

Initiative will Ostpark verhindern

BOCHUM Gegenwind für die Verwaltung: Auf einer 90 Hektar großen Fläche will sie etwa 1000 Wohneinheiten unterbringen. Der "Ostpark" soll im Bereich Feldmark/Havkenscheider Feld entstehen (wir berichteten). Das will die Bürgerinitiative Eichendorffweg verhindern. Am Sonntag, 27. Oktober, traf sie sich zum ersten Mal.

Initiative will Ostpark verhindern

Dieses Bild der ehemaligen Stadtgärtnerei entstand 1997. Auf der Fläche, wo einst Blumen gezogen wurden, soll der Ostpark verwirklicht werden.

„Viele Bürger fragen sich, ob wir das überhaupt brauchen“, erklärt Pierre Plottek nach der ersten Versammlung. Der Anwalt hat die Initiative ins Leben gerufen. „Da ist eine enge und massive Bebauung vorgesehen, das wird einfach zu viel“, sagt Plottek. „Das Gebiet soll einfach maximal mit Wohnungen ausgeschlachtet werden.“ Wohnungen, die laut Plottek durch den demografischen Wandel und die Opel-Schließung vielleicht gar keine Zukunft haben. „Außerdem geht der Grüngürtel verloren, der für viele ein Naherholungsgebiet geworden ist.“

Zudem sei das Verkehrskonzept schlecht geplant. Kritikpunkte hat der Bochumer viele – ebenso Mitstreiter: „Die Initiative hat etwa 50 Mitglieder.“ Viele stammen aus der Siedlergemeinschaft Eichendorffweg, die Initiative ist aber offen für alle. „Nicht nur wir sind betroffen, sondern viele Altenbochumer.“Zur Auftaktveranstaltung am Sonntag kamen insgesamt etwa 70 Bürger, außerdem Vertreter der Politik. Die will nun die Initiative in politische Entscheidungsprozesse einbinden und zu eigenen Terminen einladen. Plottek hofft auf mehr als ein Lippenbekenntnis der Politiker. „Wir laufen doch jetzt schon hinterher, um einen Fuß in die Tür zu bekommen.“ Die Initiative bereitet sich aber auf die Treffen vor.

„Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet“, sagt der Bochumer. Die soll im nächsten Schritt Vorschläge erarbeiten, wie die Bebauung verbessert werden könnte. Zu der Gruppe gehören Bauingenieure, Anwälte, Architekten und ein Polizist. „Wir wollten uns breit aufstellen“, sagt Plottek. „Wir wissen zwar nicht, wie unsere Chancen sind, aber unser Ziel ist es, dass man an uns nicht vorbei kommt.“

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