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Freifunker machen Vorstoß

Internetzugang für alle im Bermuda-Dreieck?

MITTE Uneingeschränkter WLAN-Zugang im gesamten Bermuda-Dreieck? Das soll schon bald Wirklichkeit werden, wenn es nach den Pionieren der Bochumer "Freifunker" geht. Das Kneipenviertel soll aber nur der Anfang sein für einen stadtweiten Gratisempfang.

Internetzugang für alle im Bermuda-Dreieck?

André Kasper will das Bermuda Dreieck mit Gratis-WLAN ausstatten.

Den Kollegen in der Kneipe kurz das lustige Youtube-Video auf dem Smartphone zeigen oder eben vom Laptop eine Mail verschicken. Das alles soll bald gehen, ohne das eigene Datenvolumen zu belasten. Das System, das dahinter steckt, ist eigentlich ganz einfach: Aus mehreren einzelnen Routern in den verschiedenen Kneipen und Bars entsteht ein lückenloses Netz. Beginnen soll das Ganze am Mandragora und dem Konrad-Adenauer-Platz. Betreiber Dirk Steinbrecher habe bereits Interesse gezeigt. André Kasper ist einer der Bochumer Pioniere. Er sieht in dem Projekt viel Potenzial. Ein wichtiger Schritt ist seiner Meinung nach ein gutes Marketing, um auch die anderen Bars von der Idee zu überzeugen.Viele Städte als Vorbild Das Prinzip „Freifunk“ gibt es bereits in anderen Städten wie Essen, Düsseldorf oder am Möhnesee und funktioniert frei nach dem Motto „Geben und Nehmen“. Das Mitglied stellt ein wenig seiner eigenen Datenbandbreite zur Verfügung, indem es einen zweiten Router anschließt. Dieser ist für alle im Umkreis frei verfügbar. Dafür kann das Mitglied selbst unterwegs auch die Router von anderen Teilnehmern nutzen. Mitmachen kann jeder. Aber wer will schon jemand Fremden in seinem Netzwerk haben? „Wir müssen den Leuten die Angst nehmen“, sagt Kasper. Durch die Verwendung eines zweiten Routers wird auch ein zweites Netzwerk erstellt. Die private Internetnutzung ist also strikt von der öffentlich angebotenen Verbindung getrennt.„Zugang ermöglichen“ Kasper sieht noch einen weiteren Vorteil: „Im Hartz- IV-Satz ist nicht gerade ein DSL-Anschluss inbegriffen“, sagt der 32-Jährige. Freifunk soll auch „Schwächergestellten einen Zugang zum Internet ermöglichen.“ Das sei in der heutigen Informationsgesellschaft unverzichtbar.

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