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Jan Delay beim Zeltfestival - Bochum? Witten? Is' doch egal...

WITTEN „Jan! – Jahan! Wir sind in Witten!“ grölte es aus der ersten Reihe. Dass im Revier Städte so mir nichts dir nichts ineinander übergehen, wurde am Freitagabend auch Jan Delay zum Verhängnis. Mit seiner Band Disko No. 1 eröffnete er das erste Zeltfestival Ruhr und begrüßte „Bochum!“.

Jan Delay beim Zeltfestival - Bochum? Witten? Is' doch egal...

Rockte Wittener und Bochumer: Jan Delay.

Das war falsch, weil das große weiße Zelt des Zeltfestivals auf Wittener Boden steht, und doch nicht so ganz falsch war, denn laut einer kurzen Publikumserhebung waren die Bochumer Fans in der Überzahl. Trotzdem war dem Hamburger die Sache sichtlich peinlich und für den Rest des Abends „klar“, dass er sowohl in Bochum als auch in Witten spielte. Damit hatte er gleich den ersten Stein im Brett, und unzählige folgten, denn Delay ist zweifellos eine der sehens- und hörenswertesten Gestalten, an denen man sich derzeit auf deutschen Bühnen erfreuen kann.

Niemand tanzt cooler, und das tut er nonstop, bis sein feiner Zwirn komplett durchweicht ist – nur der schwarze Hut sitzt und sitzt und sitzt. Und auch musikalisch gibt's keine Sekunde Langeweile. In der „16-teiligen Funkoper mit Reggae-Ouvertüre“, die er nach dem fünften Stück als letzte Nummer ankündigt, sorgen außerdem Ska und Techno für Tempo. Dass man vom so gar nicht festivaltauglichen Wetter noch einen tropfenden Regenschirm in der Hand hält und einem beim Tanzen nasse Hosenbeine um die Fesseln schlackern, hatte man spätestens bei „Die Sonne scheint“ vergessen. Neben den eigenen Hits führen seine Versionen von „Türlich“, „Put your hands up“ und eine neue vom „Liebeslied“ klar vor Ohren, wie umtriebig Delay seit langem ist.

Dabei hat er mit Disko No. 1 eine Band am Start, die einfach umwerfend gut ist. Vor allem die dreiköpfige Bläser-Section und die drei Background-Vocal-Damen verleihen dem Ganzen mit ihrer Musik ebenso wie mit ihrer grandiosen Bühnenshow einen großen Glamour-Faktor. Als man ihn mit „Seven Nation Army“-Fanchören zur Zugabe motivieren will, hat Jan Delay dafür nur ein lässiges „Leute, der Song is so tot...“ übrig. Bei „Irgendwie Irgendwo Irgendwann“, das er als Rausschmeißer anstimmt, kommt am Ende aber noch mal die große Kuschel- und Verbrüderungs-Stimmung auf. Bochum? Witten? Is' doch egal...

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