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Jugendzentrum soll in die Schwimmhalle der Hellwegschule ziehen

HEVEN Die alte Schwimmhalle der Hellwegschule ist schon lange nicht mehr mit Wasser gefüllt. Trotzdem werden Kinder und Jugendliche bald wieder kommen.

Jugendzentrum soll in die Schwimmhalle der Hellwegschule ziehen

Staubtrocken gammelt das Lehrschwimmbecken der Hellwegschule seit Jahren vor sich hin. Als Jugendzentrum soll es nun wieder genutzt werden.

Leicht sauber zu halten wird das neue Jugendzentrum im Stadtteil Heven allemal sein. Die Stadt hat endlich einen passenden Raum gefunden, und der ist rundherum gekachelt: Die alte Schwimmhalle der Hellwegschule. Das Becken ist seit etwa acht Jahren im wahrsten Sinne des Wortes staubtrocken. Mit 450 000 Euro will die Stadt daraus nun ein kultiges „Café Kachel“ machen. „In Gelsenkirchen hat man auch ein altes Lehrschwimmbecken in ein Jugendzentrum umgewandelt. Das ist wirklich toll geworden“, berichtet Jugenddezernent Frank Schweppe begeistert. Er war selbst in Gelsenkirchen, um sich anzusehen, was man aus einem Schwimmbad machen kann. Dort ist das Becken jetzt über eine Rampe begehbar und mit Tischen und Stühlen zum gemütlichen Aufenthaltsort geworden.

Schon lange war die Rede davon, eines der nur noch drei Wittener Jugendzentren im Bereich der Hellwegschule anzusiedeln. Mit der Idee, die alte Schwimmhalle zu nutzen, kann die Stadt nun auch dem Denkmalschutz Rechnung tragen. Mit der Hellwegschule steht nämlich auch das alte Schwimmbad unter Denkmalschutz und muss nun kaum verändert werden. Wo früher kleine Schwimmer für das Seepferdchen schwimmen übten, können künftig Jugendliche zusammenkommen und auch mal Lärm machen, ohne Nachbarn zu stören. Damit bleiben Kinder und Jugendliche aus Heven in der Freizeit dort, wo sie sich wohlfühlen. Schließlich liegt das Jugendzentrum jetzt schon direkt nebenan. Davon werden Räume beibehalten und mit dem Lehrschwimmbecken wird Platz geschaffen für junge Besucher aus anderen Stadtteilen, die kein Jugendzentrum mehr haben. „Die Ausschreibungen für den Umbau müssen jetzt vorbereitet werden. Wir hoffen auf einen Baubeginn Anfang 2009 und eine Eröffnung im Frühsommer“, schildert Jutta Schmidt aus dem Jugendamt den Zeitplan.

Damit ginge das Hevener Jugendzentrum als drittes und letztes nach dem Annener Zentrum in der ehemaligen Ostermann-Verwaltung und dem Innenstadt-Treff an der Werkstadt an den Start. Diese beiden Anlaufstellen für Jugendliche, so hofft man im Jugendamt, werden schon zum Jahresbeginn fertig sein.

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