Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Filmprojekt der UWH

Junge Menschen begegnen dem Tod

WITTEN 30 junge Menschen zwischen 17 und 22 Jahren sprechen mit sterbenden Menschen und ihren Angehörigen. Diskutieren über den Tod, die eigene Haltung, ihre Ängste und Erwartungen. Begleitet werden sie von einem Kamerateam. Am Ende entsteht ein Kinofilm über ihre Erfahrungen. Noch werden Teilnehmer gesucht.

Junge Menschen begegnen dem Tod

Prof. Dr. Martin W. Schnell betreut das Filmprojekt "30 junge Menschen".

„Über das Sterben zu sprechen, ist außerordentlich wichtig“, erklärt Prof. Dr. Martin W. Schnell, Direktor des Instituts für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen an der Universität Witten/Herdecke (UWH). „Für junge Leute, für die das Thema Sterben noch weit entfernt liegt. Für alte Menschen, die bereits mit dem Sterben konfrontiert sind.“ Dem Philosophen Martin W. Schnell geht es bei dem Film um die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod und um die Endlichkeit des Lebens. „Menschen, die sich ihrem Lebensende nähern, werden in unserer Gesellschaft weggesperrt. Nur wenige suchen die Kommunikation mit ihnen. Wir stellen sie in unseren Gesprächen in den Mittelpunkt“, so Schnell.

 „Wir möchten den Erfahrungs- und Lernprozess der 30 jungen Menschen dokumentieren. So wollen wir andere junge Leute motivieren, sich mit diesem Thema zu befassen. Das ist für diese Jahrgänge keinesfalls naheliegend.“ Die Zielsetzung ist ein Bildungserlebnis im nichtpädagogischen Sinn. „Wir schreiben keine Lernziele vor. Aber die Auseinandersetzung mit Endlichkeit und Sterblichkeit macht Sinn, worin auch immer er bestehen möge.“ Martin W. Schnell bezeichnet das Vorhaben als ein philosophisch-existentielles Projekt. „Wir nähern uns dem Thema nicht aus medizinischer und wissenschaftlicher Sicht“, fügt der Philosoph hinzu.„Über das Sterben sprechen“ – ist eine enge Kooperation zwischen der UWH und dem Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin der Heinrich-Heine-Universität (IZP) in Düsseldorf. Dort arbeitet Dr. Martin Schnell intensiv mit Dr. Christian Schulz zusammen. Schulz ist übrigens Alumnus der UWH. Gefördert wird der Film vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit etwa 150 000 Euro. Ostern 2013 wird er voraussichtlich im Kino zu sehen sein.   

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...