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„Katakommbe“ wird zum Kindertreff

BOMMERN Ein offener Treffpunkt für Jugendliche wird die Katakommbe der Evangelischen Kirchengemeinde ab dem nächsten Jahr nicht mehr sein.

„Katakommbe“ wird zum Kindertreff

Auch im Bommeraner Jugendzentrum Katakommbe wird es Veränderungen geben.

„Es ist schon seit einiger Zeit so, dass dieses Angebot der Kirche in Bommern von Jugendlichen kaum wahrgenommen wird. Künftig werden wir dort nur den Kindertreff weiter fördern“, sagt Jutta Schmidt aus dem Wittener Jugendamt.

Pfarrer Jürgen Krüger stellt dazu klar: „Unsere Gemeinde stellt aber die Jugendarbeit nicht ein.“ Frank Siebold soll weiter in diesem Bereich tätig sein, der dann aber einen anderen Zuschnitt bekommt: „Es wird mehr Kurse geben, musikalische oder Kreativangebote. Damit mehr Finanzkraft hinter dieser Jugendarbeit steht, haben die Gemeindeglieder die Möglichkeit, über die Kirchen-Card gezielt zu spenden."

Das neue Angebot soll möglichst bald nach dem Jahreswechsel in Schwung kommen. Dann wird der Jugend die Katakommbe an Wochentagen erst ab 18 Uhr zur Verfügung stehen. Vorher soll sie den Bommeraner Kindern gehören, wenn es zum Vertragsabschluss mit der Stadt kommt.

Da in der Brenschenschule zu wenig Platz dafür ist, will sie den Kindertreff des Ortsteils zunächst für ein Jahr in der Katakommbe fördern.

Sie steht einerseits dann den Jungen und Mädchen aus der offenen Ganztagsgrundschule zur Verfügung, andererseits aber auch allen Kindern aus dem Ortsteil. „Lotsen sollen die Kinder zu den unterschiedlichen Angeboten begleiten“, berichtet Jutta Schmidt weiter.

Jugendliche in Bommern müssen vorerst auf einen offenen Treffpunkt verzichten. Mitarbeiter der neuen Mobilen Jugendarbeit des Jugendamtes sollen aber Kontakte knüpfen und herausfinden, wo die Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen in Bommern überhaupt liegen und was sie sich für ihren Stadtteil wünschen.

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