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Katholische Jugend verrichtet gemeinnützige Arbeit

BOCHUM Im Auftrag des Herrn, geschickt vom Himmel, wollen Jugendliche unter der Flagge der katholischen Jugend drei Tage lange gemeinnützige Projekte angehen.

Katholische Jugend verrichtet gemeinnützige Arbeit

Die Pfadfinder von Lars Hagenbrock (l.) haben sich als erste Gruppe angemeldet. BDKJ-Stadtchef Christian Schaubelt (r.) und Jugendseelsorger Matthias Feldmann hoffen auf gut 500 Teilnehmer.

Bundesweit rechnet der Jugendverband BDKJ mit über 100 000 Teilnehmern. Allein in Bochum und Wattenscheid sollen 500 Jugendliche zu Spaten, Hammer, Farbtopf und Pinsel greifen, wenn am 7. Mai 2009 um Punkt 17.07 Uhr der Startschuss zur Sozial-Aktion "Uns schickt der Himmel" fällt. Dann wird geschuftet. Nach 72 Stunden müssen die Ergebnisse vorzeigbar sein: neu angelegte Wege, renovierte Spielplätze, gestrichene Jugendtreffs und Kindereinrichtungen.

Offen für alle Gruppen

Die Arbeit ist ehrenamtlich, die Materialien finanzieren Spender und Sponsoren. "Die Aktion ist offen für alle Jugendgruppen", animiert BDKJ-Stadtchef Christian Schnaubelt Vereine und Verbände außerhalb der katholischen Kirche. Die Anmeldung läuft. Welche Arbeit die Gruppen leisten, ist nicht festgelegt. Sie können

sich selbst eine Aufgabe suchen, die Materialien besorgen und losarbeiten,

sich selbst eine Aufgabe suchen, die Organisation aber übernimmt das zentrale Aktionsbüro in Bochum,

oder sie lassen sich überraschen und bekommen ihre Aufgabe zur Auftaktveranstaltung von der Oberbürgermeisterin überreicht.

Dafür arbeitet das Aktionsbüro eng mit der Stadt zusammen, die mit Rat und Kontakten zur Seite steht.

Mit circa 25 ehrenamtlichen Gruppen rechnet Christian Schnaubelt fest. Nach oben ist die Grenze offen. "Wenn sich 50 anmelden, werden wir auch 50 Aufgaben finden", so der BDKJ-Stadtchef.

Doch es geht nicht nur ums Arbeiten. "Es war anstrengend, aber wir hatten jede Menge Spaß dabei", erinnert sich Lars Hagenbrock, der bereits im Jahr 2000 bei einer ähnlichen Aktion mitgewirkt hat. Jetzt will der Gruppenführer mit einer eigenen Pfadfinder-Gruppe an den Start gehen. Seine Anmeldung hat er bereit eingereicht. Als erster. Die gute Tat der Pfadfinder: einen Fußballplatz in Weitmar auf Vordermann bringen. b-r

Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

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