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Kein Sparkommissar

WITTEN „Glückwunsch zum Haushalt“, lobte Regierungspräsident Helmut Diegel bei seinem „Antrittsbesuch“ im Rathaus, dass man sich in der Ruhrstadt „gemeinschaftlich aufgemacht hat, die Situation zu steuern.“

Kein Sparkommissar

Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Witten

Nachdem er Fraktionen und Verwaltung im Juni letzten Jahres wegen der immer weiter auseinander klaffenden Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben tüchtig die Leviten gelesen hatte, zeigte er sich diesmal rundum mit der Eckdaten-Entwicklung zufrieden.

„Die Frage eines Beraters wird von der Kommunalaufsicht nicht diskutiert“, wischte er den vielzitierten Schrecken eines „Sparkommissars“ vom Tisch.

Vor allem dem Kämmerer Matthias Kleinschmidt bescheinigte der Regierungspräsident „ein ordentliches fachliches Händchen“ und schickte an seine Adresse „ein großes Kompliment von der Bezirksregierung.“ Der wiegelte bescheiden ab: „Das geht nur mit der Unterstützung von Politik und Verwaltung.“

Doch zu viel Vorschusslorbeeren wollte Helmut Diegel dann auch nicht verteilen: „Das wäre schlecht. Nicht, dass der Hengst am Ende noch durchgeht.“

Dass das angestrebte Sparpaket als Grundlage für das Haushaltssicherungskonzept ursprünglich mehr Volumen hatte, als später erzielt wurde, spielt in der Betrachtung für die Bezirksregierung keine Rolle: „Bestimmte Dinge kann man nicht von heute auf morgen erledigen. Der Personalabbau geht weiter. Man hält sich im Rathaus an die Vereinbarungen“, bekräftigte Karola Geiß-Netthöfel, Abteilungsdirektorin der Bezirksregierung.

Die Summen, die im Gespräch mit Bürgermeisterin, Verwaltungsvorstand und Fraktionsvorsitzenden genannt worden seien, hätten ihr einige Sorgen genommen.

„Die Personalkosten waren ein kritisches Thema“, räumte Bürgermeisterin Sonja Leidemann ein. Trotz steigender Kosten bei der Jobagentur sei aber eine Deckelung dieses Postens gelungen: „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“

Sie erinnerte daran, dass die Stadtverwaltung über 150 Altersteilzeit-Verträge abgeschlossen hat: „Sie werden erst ab 2012 voll wirksam. Und wir müssen uns überlegen, welche Stellen wir wieder neu besetzen.“

Der Regierungspräsident trug sich ins Goldene Buch der Stadt Witten ein.

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