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Kinder erobern drei Welten

BOCHUM Sie haben sich durch die Erde bis Afrika gebohrt, sind mit der Rakete zum Mond geflogen und haben in Grönland den Narwal besucht. Jetzt sind die Kinder zurück in ihrer Astrid-Lindgren-Grundschule - malen, matschen, kleben und töpfern.

Kinder erobern drei Welten

<p>Debora und Janek haben erste Teile für ihren Vulkan bemalt.</p>

186 Schüler und zwölf Lehrer erobern sich eine Woche lang "3welten - Wasser, Erde und Luft". Behutsam angeleitet von Künstlerin Antje Hemmer merken sie, welche Möglichkeiten in experimenteller bildender Kunst stecken. Da werden die Eltern staunen, die am Freitag, 15 bis 17.30 Uhr, sehen können, wie viel Phantasie und Kreativität in ihren Kindern steckt.

Materialzelt

Auf dem Hof wurden für das Kunstprojekt zwei Zelte aufgebaut. Eins ist allein für das Material gedacht, das Schüler und Eltern mitgebracht haben. Marc und Paul, sieben Jahre alt und voller Ideen, haben dort alles für ihre Landschaft gefunden: Korken, Nägel, dünne Hölzer, Obstkörbchen und Plastikröhren lassen zusammen mit Ton eine Stadt samt Schwimmbad entstehen. Sprungbrett und mit Zahnstochern bewehrte Mauern - an alles ist gedacht. Sogar eine Blitzanlage, mit der Leute, die keinen Eintritt bezahlen, fotografiert werden, haben sie eingebaut.

Vulkan soll ausbrechen Debora und Janek stecken noch in den Vorbereitungen für ihren Vulkan. Vor allem der neunjährige Janek hat viel vor. Heute will er Backpulver und andere geheimnisvolle Pülverchen mitbringen. Was wäre ein Vulkan schließlich ohne einen echten Ausbruch. Ayca, mit dem Thema Weltraum beschäftigt, hat ein Zeitloch erfunden, mit dem man flugs in andere Zeiten springen kann - mal erwachsen, mal Kind sein, gerade wie man Lust hat.

In jeder Klasse und auch auf den Fluren wird gemalt, gezeichnet, gehämmert und geschrieben, dazu auch theoretisches Wissen vermittelt. Dabei wurden abgesehen vom ersten Jahrgang alle Klassenverbände aufgelöst. "Die Großen lesen den Kleinen vor, alle helfen sich gegenseitig", freut sich Lehrerin Nicole Ehlert.

Gestern haben viele Kinder noch auf kleinen Blättern gezeichnet. Tag für Tag werden die Formate größer bis hin zu großen Spanplatten. Schulleiterin Silvia Tuchel weist auf die weißen Wände im Treppenhaus: "Hier wird die Kunst der Kinder dauerhaft ihren Platz finden".

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