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Bis zu 15 Meter hoch

Baumkronenpfad wurde eröffnet

FELDHAUSEN Fast zehn Jahre hat es gedauert, nun ist der Baumkronenpfad endlich fertig - und ab Samstag (30. Juni) für alle Interessierten begehbar.

Baumkronenpfad wurde eröffnet

Schlossherrin Renate Kuchenbäcker hat sich mit dem Baumkronenpfad einen Lebenstraum erfüllt.

„Damit erfüllt sich ein Lebenstraum. Mir fällt ein Stein vom Herzen.“ Schlossherrin Renate Kuchenbäcker war bei der inoffiziellen Eröffnung des Baumkronenpfads am Schloss Beck die Rührung deutlich anzumerken. Für die Besucher soll der Baumkronenpfad entlang des Sees erst am Samstag, 30. Juni, beim Kinderfest begehbar sein. Einige ausgewählte Gäste sowie Schülerinnen und Schüler der Feldhausener Matthias-Claudius-Schule sowie des Dorstener St. Ursula-Gymnasiums hatten am Mittwoch Gelegenheit, Wald und See von oben zu betrachten.

Fast zehn Jahre liegen laut Kuchenbäcker die ersten Ideen und Pläne zurück. Dass es bis zur Eröffnung des 200 Meter langen Bauwerks aus 14 Brücken, die sich bis zu 15 Meter in die Höhe schrauben, ein langer Kampf durch die Institutionen und Behörden war, verschwieg Kuchenbäcker nicht. „Ich hoffe, die Stadt Bottrop war nicht allzu hinderlich?, fragte Bürgermeister Klaus Strehl. „Die hatte nicht allzu viel damit zu tun“, so Kuchenbäcker. Ein bisschen wie ein „Ufo aus einer anderen Welt“, das im Wäldchen gelandet sei, wirke die Stahlkonstruktion, gab Kuchenbäcker zu. Grün anmalen will sie diese dennoch nicht.

Der Baumkronenpfad

Die ersten Gäste durften am Mittwoch den Baumkronenpfad im Schloss Beck betreten.
Schlossherrin Renate Kuchenbäcker hat sich mit dem Baumkronenpfad einen Lebenstraum erfüllt.
Neugierige Kinder, etwa von der Feldhausener Matthias-Claudius-Schule oder dem Dorstener St. Ursula Gymnasium probierten den Pfad gleich aus.
Den Ausblick über den See genoss dieser Junge mit einem Fernglas.
"Wonach riecht das denn?" "Nach Wald."
Renate Kuchenbäcker führte die ersten Gäste persönlich über den Baumkronenpfad.
Ein Blick über den See.
Wie klingt ein Steinkauz? Die Lautsprecheranlage probierte dieser Junge aus.
Zahlreiche Tafeln bringen den Besuchern die Fauna und Flora näher.
Welche Pflanzen wachsen in der Umgebung. Diese Tafel erklärt es.
Ein Blick auf die Tretboote.
Aus luftiger Höhe können die Gäste in das Wäldchen am Schloss Beck blicken.

Vor allem Kinder zwischen acht und zwölf sollen laut Kuchenbäcker durch den Baumkronenpfad Einblicke in den Wald erhalten. Mehrere Hinweistafeln erklären, welche Tiere und Pflanzen in der Umgebung zu finden sind. Eine Station lädt zum Schnuppern ein. „Wonach riecht das denn?“, fragte ein Junge seinen Klassenkameraden. „Nach Wald.“ Dass es in Wirklichkeit heimische Heil- und Duftpflanzen waren, wurde natürlich auf einer Tafel aufgeklärt. Und wie ein Steinkauz klingt, konnten beide Schüler wenige Meter weiter auf Knopfdruck hören.

Neben den pädagogischen Aspekten dürfte der fantastische Blick über den See für viele ein Grund sein, dem Pfad zu folgen. Dass man leider vom Schloss nichts sieht, liegt daran, dass die Bäume die Sicht versperren. Aber schließlich ist es ja auch ein Baumkronenpfad und kein „Schlosspfad“.

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