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Dezernent: Flugplatz birgt keine finanziellen Risiken

KIRCHHELLEN Die geplante Erweiterung des Flugplatzes Schwarze Heide stand am Mittwoch im Mittelpunkt der Sitzung der Bezirksvertretung. Viele Fragen sind aus Sicht der Politiker noch nicht beantwortet.

Dorothee Askemper von der CDU-Fraktion erkundigte sich zum Beispiel nach der Wirtschaftlichkeit. "Wenn die Flugbewegungen eingeschränkt werden, kann dort überhaupt ein Mehr stattfinden? Immerhin ist das der Grund, warum wir der Verlängerung im Zusammenspiel mit dem Gewerbepark zugestimmt haben. Und wie sieht es mit der Einspruchsmöglichkeit der Bürger aus?", fragte sie.

Einspruch binnen eines Monats möglich

Dieter Stratmann (SPD) fügte hinzu: "Bleibt es bei den berechneten Kosten oder kommen weitere auf uns zu? Bekommen wir noch die Zuschüsse vom Land? Und wenn ja, ab wann könnte der Bau beginnen?"

"Die Wirtschaftlichkeit ist von der Stadt beschieden worden", antwortete Dezernent Paul Ketzer ausweichend. "Die Bürger können binnen eines Monats gegen den Beschluss Einspruch erheben. Um Beschwerden, die beispielsweise wegen Nichteinhaltung der Platzrunde kommen könnten, müsste sich allerdings die Luftaufsicht kümmern. Dagegen sind wir machtlos", erklärte er.

Bottrop zahlt 1,6 Mio. Euro

Die Zuschüsse für das 6,5 Mio. Euro teure Projekt sind nach Angaben des Dezernenten vom Land gesichert. "Das Land stellt uns 50 Prozent der Kosten zur Verfügung. Dadurch, dass die Stadt Bottrop 49 Prozent der Anteile an der Fluggesellschaft hat, müssen wir also von den Gesamtkosten ein Viertel, also rund 1,6 Millionen Euro zahlen", rechnete er vor. Der Rest der Kosten wird auf die anderen Städte umgelegt, die am Flugplatz beteiligt sind. "Der Bau könnte, wenn keine Einwände der Bürger kommen, eventuell im Herbst 2009 beginnen und vielleicht bis Mitte 2010 fertig sein", fügte er hinzu.

Auch zum Gewerbegebiet äußerte sich Ketzer kurz, denn nur durch dieses Gebiet könnte die Wirtschaftlichkeit gegeben sein. "Entgegen anders lautender Gerüchte gibt es noch einige Interessenten, die aus dem fliegerischen Bereich kommen und sich besonders für die Grundstücke an Start- und Landebahn interessieren. Sie haben die Entscheidung über die Verlängerung abgewartet."

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