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Feldhausener fürchten Bebauungsplan

KIRCHHELLEN Vorgezogen wurde in der Bezirksvertretungssitzung am Dienstag der Brief der Feldhausener Bürger, die ihre Bedenken zur geplanten Bebauung am Gertskamp äußerten.

Feldhausener fürchten Bebauungsplan

Die Kirchhellener "Bürgermeisterin": Margot Hülskemper stand Rede und Antwort in der Bezirksvertretungssitzung.

„Die Feldhausener Bürger und ihre Bezirksvertreter waren überrascht von der Kurzfristigkeit, mit der im Rat die Aufstellung des Bebauungsplans beschlossen wurde“, erklärte Günther Klosta, CDU-Fraktion. „Man hatte im Vorfeld kaum Zeit, sich mit der Problematik auseinander zu setzen, geschweige denn, mit den Feldhausener Bürgern Gespräche zu führen.“ Die Bedenken der Feldhausener wurden im Schreiben in folgenden Punkten deutlich.

  •   Zum einen bemängeln sie, dass mit einer weiteren Bebauung der dörfliche Charakter mit dem vorhandenen Ortskern, den Splittersiedlungen, Wiesen, Äckern und Felder verloren gehen und „man noch nicht einmal die jetzigen Neubürger integriert habe“.
  • Zweiter Kritikpunkt: Die Kapazität des Kanalsystems reicht möglicherweise nicht aus. „Bereits bei den letzten Regenfällen standen sowohl am Kuhberg, am Hemmers Pöhlken und auch im Neubaugebiet viele Keller unter Wasser“, erklärte Klosta dazu. Das vorhandene Rückhaltebecken funktioniere nicht, weil das eingeleitete Oberflächenwasser nicht versickert. „Das Becken läuft nach starken Regenfällen über und das Wasser wird zurück in den Kanal gedrückt.“
  •   Außerdem bemängelten die Feldhausener, dass ein vernünftiges Verkehrkonzept fehlt und „das Verkehrsaufkommen bereits jetzt unzumutbar gestiegen“ sei.
  •  Nach Meinung der Bürger drohen zudem enorme Erschließungskosten, „die von einigen Grundstücksbesitzern nicht getragen werden können“. Denkmalrechtliche Gesichtspunkte seien bisher ebenfalls nicht berücksichtigt worden.

Bezirksbürgermeisterin Margot Hülskemper reagierte auf die Vorwürfe und versicherte zugleich, dass die Bezirksvertretung die Bedenken ernst nehme. Die Pläne für das Bebauungsgebiet Gertskamp liegen ab dem 21. August in Bottrop aus. Hülskemper: „Wir sind bemüht, diese auch in Kirchhellen zur Verfügung zu stellen.“ Ab dann können und sollen Kritik und Anregungen beim Planungsamt abgegeben werden. Denn: „Es ist noch nichts entschieden, es gibt lediglich einen Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes.“. 

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