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Vorschlag von Straßen.NRW

Haltestelle "Im Kamp" soll sicherer werden

FELDHAUSEN Die Haltestelle "Im Kamp" gilt seit Jahren als äußerst gefährlich: Durch die große Nähe zur L618, auf der 70 Stundenkilometer erlaubt sind, können Fahrfehler für wartende Fahrgäste schnell übel enden. Lange ist nichts passiert, doch jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit.

Haltestelle "Im Kamp" soll sicherer werden

Die Haltestelle an der Straße Im Kamp soll ausgebaut werden.

Viele Jahre haben Anwohner der Bushaltestelle „Im Kamp“ an der Dorstener Straße auf die gefährliche Situation insbesondere für Schulkinder in der dunklen Jahreszeit hingewiesen. Nun kommt Bewegung in die Angelegenheit: Straßen.NRW hat einen Vorschlag erarbeitet, der am 19. Juni in der Bezirksvertretung Kirchhellen diskutiert werden kann. Die Bushaltestelle, an der Busse der Linien SB 16 und 290 halten, bietet keinen Platz für Fahrfehler: Mit 70 Kilometer pro Stunde dürfen Fahrzeuge auf der als Landesstraße L618 ausgewiesenen Dorstener Straße fahren. Und viele sind schneller unterwegs – direkt an den am Straßenrand wartenden Kindern vorbei. Direkt dahinter ist der Graben…

Bürgerversammlungen wurden zu dem Thema abgehalten, der Initiativkreises Zukunft Feldhausen hat mehrere Schreiben Richtung Rathaus verfasst. Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen forderte in einem Antrag vom 21. April 2011 eine verkehrssichere Gestaltung. Erste Gespräche mit dem zuständigen Landesbetrieb Straßen.NRW verliefen zunächst erfolglos, weil die von der Vestischen ermittelten Nutzungszahlen für beide Linien an der Haltestelle als zu gering angesehen wurden. Außerdem wurden Ausbauvarianten am Hemmers Pöhlken und im Bereich des bebauten Eckgrundstückes Hemmers Pöhlken/Dorstener Straße verworfen. Dafür schlägt Straßen.NRW nun vor, dass eine acht mal zwei Meter große, asphaltierte Wartefläche für Fahrgäste neben dem Bankett eingerichtet werden soll. Dazu muss zunächst aber der Seitengraben verrohrt werden. Die Vestische und die Verwaltung begrüßen den Vorschlag, der die Stadt Bottrop keinen Euro kosten soll. Hinzu kommt, dass Straßen.NRW grundsätzliche Bereitschaft signalisiert hat, auch die Höchstgeschwindigkeit im fraglichen Bereich auf 50 km/h zu begrenzen. Der genaue Bereich, für den die Geschwindigkeitsreduzierung gelten soll, steht aber noch ebenso wenig wie der Baubeginn fest. Auch die Frage, ob die Geschwindigkeitsreduzierung verkehrsrechtlich zulässig ist, ist nicht abschließend beantwortet.

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