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Initiative fordert: "Stoppt Prosper-Nord!"

KIRCHHELLEN "Land unter statt Glück auf!" So begrüßten die Demonstranten am Mittwoch die Teilnehmer der IGBCE-Tagung im Brauhaus. Dabei ging es um die Zukunft der Kohle im Ruhrgebiet, insbesondere in Bottrop.

Initiative fordert: "Stoppt Prosper-Nord!"

<p>Stephan Heitmann von der IBB verteilte Flugblätter mit den Forderungen der Initiative. Einige IG BCE-Mitglieder nahmen sie sogar an. Dziabel</p>

Die Demonstranten des Initiativkreises Bergbaubetroffener Bürger (IBB) aus Kirchhellen und der Bisbu aus Dorsten machten ihren Standpunkt dazu deutlich. "Sockelbergbau? Nein, danke! 150 Jahre Bergschäden in Bottrop sind genug." Oder: "Kein Abbau unter Wohngebieten: Stoppt Prosper-Nord - Jetzt!", war auf den Plakaten zu lesen.

Schäden reparieren

Diese Forderungen hatten sie auch auf Flugblättern formuliert und verteilten sie an die Teilnehmer der Tagung, die aber größten Teils keine Notiz davon nahmen und ins Brauhaus flüchteten. Hannelore Kraft, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, wurde jedoch von den Demonstranten abgepasst. "Wir sind ja bereit, die Schäden zu reparieren, die durch den Bergbau entstehen", meinte sie nach einem kurzen Blick auf die Flugblätter und auf den Erklärungsversuch des IBB-Vorsitzenden Michael Farien. Der antwortete prompt: "Wir wollen, dass Sie den Abbau unter Wohngebieten stoppen, damit die Schäden gar nicht erst entstehen."Zeit genommen für ein Fernsehteam

Doch Hannelore Kraft zeigte sich davon wenig beeindruckt und eilte davon, genau in die Arme eines RTL-Kamerateams. "Für das Fernseh-Interview hat sie erstaunlich viel Zeit. Aber da geht es ja auch nicht um den Bergbau", lautete der Kommentar der Demonstranten.

Wie wenig der IGBCE für die Demonstranten übrig hatte, zeigte sich deutlich, als sich diese vor den Fenstern des Sitzungssaals postierten. Da wurden kurzerhand und unmissverständlich die Vorhänge zugezogen.

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