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Interaktive Karte von Kirchhellen

Neue Karte zeigt historisches Dorf Kirchhellen

Kirchhellen Der Heimatverein Kirchhellen hat eine interaktive Karte gebastelt, die Informationen über das Aussehen Kirchhellens im Jahr 1915 gibt. Noch bleiben allerdings einige Fragen offen.

Neue Karte zeigt historisches Dorf Kirchhellen

Jan Marien und Marita Krone haben gemeinsam die interaktive Karte von Kirchhellen erstellt. Foto: Nina Louwen

Welche Häuser von früher stehen noch in Kirchhellen? Wie sahen sie damals aus? Antworten auf diese Fragen bietet jetzt eine neue interaktive Karte des Heimatvereins Kirchhellen. Auf dieser sind alle Häuser, die um 1915 in Kirchhellen standen, verzeichnet.

„Wir haben dazu das Adressverzeichnis von 1914 genommen“, erklärt Jan Marien, der gemeinsam mit Marita Krone die Karte erstellt hat. „Insgesamt gab es etwa 700 Häuser in Kirchhellen.“ Zur besseren Orientierung haben die beiden die Häuser in verschiedenen Farben markiert. Die Häuser sind nun rot (abgerissen), schwarz (steht noch) oder grau (unbekannt) gefärbt. Für die Karte haben die beiden die Fläche vor der Eingemeindung genommen, „deshalb stehen einige Häuser auf Dorstener Stadtgebiet.“

Mit Zusatzinfos

Die Idee selbst bestand schon lange. „Ich habe überlegt, wie ich so etwas am besten darstellen kann“, sagt Marien. Am Ende entschied er sich für Google Maps. Dort sind die Häuser nach Ortsteilen sortiert. „Außerdem sind die damalige und die heutige Adresse angegeben.“ Zu den Häusern gibt es meist auch noch die Info, wer damals in dem Haus wohnte. Bei bekannten Gebäuden, wie der Kirche, gibt es noch mehr Informationen oder sogar alte Fotos.

Das alles hat die beiden viel Arbeit gekostet. „Ich hab mich immer mal wieder an die Arbeit gesetzt und die Informationen zu den Häusern eingetragen“, erzählt Marita Krone. Marien markierte die verschiedenen Häuser und vergleich alte Luftbilder, um zu entscheiden, welches Haus noch steht und welches nicht.

„Deshalb bleiben einige Fragen auch noch offen. Ich kann nicht bei jedem Haus zu 100 Prozent sagen, ob es noch der Bau von 1915 ist oder ob es umgebaut wurde.“ Der Heimatverein sucht jetzt nach Leuten, die noch mehr über bestimmte Häuser sagen können oder sogar ein Foto machen würden. „Wenn sich einfach jemand vor sein Haus stellt und ein Foto macht und es uns dann schickt, wäre das echt super. Über alte Fotos freuen wir uns auch“, so Marien. Insbesondere bei Gebäuden, die heute nicht mehr existieren, wäre das eine willkommene Ergänzung.

Was bei der Karte auffällt, ist die starke Konzentrierung auf die Kirchhellener Ortsmitte. Fast alle Häuser standen dort. „Nur einige Höfe lagen außerhalb.“ Interessant ist, dass es ein Nord-Süd-Gefälle gibt hinsichtlich der Häuser, die noch erhalten sind. „Im Norden, in Richtung Ekel und der Grenze zu Dorsten stehen noch viele gut erhaltene Häuser, im Süden sieht es ganz anders aus.“

Diskussion anregen

Peter Pawliczek, Vorsitzender des Heimatvereins, ist begeistert von der Karte. „Ich finde es ganz großartig, was die beiden da gemacht haben. Dadurch wird die Diskussion angeregt.“ Vor allem sei die Karte nicht nur etwas für Alteingesessene, sondern auch für Zugezogene, die sich informieren wollen. „Es geht ja ganz Kirchhellen etwas an.“ Dazu nutze man die Digitalisierung voll aus.

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