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Marktplatz wird neu gestaltet

„Pragmatismus gefragt“

Kichhellen Wie genau die Zukunft des Johann-Breuker-Platzes aussieht, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass sich die Kirchhellener eine Veränderung wünschen. Dazu wurden die Bürger gestern von den Jusos Bottrop befragt und konnten Ideen vortragen.

„Pragmatismus gefragt“

Nils Beyer im Gespräch mit den Bürgern. privat

Begehbare Kunstwerke? Wasserfontänen? Ein Spielplatz? Bereits seit einigen Jahren diskutieren die Kirchhellener über Möglichkeiten, den Johann-Breuker-Platz attraktiver sowie familien- und jugendfreundlicher zu gestalten. Nun kommt die Sache in Fahrt: Am Samstag (14. April) führten die Jusos Bottrop eine Info-Aktion unter dem Motto „Was könnte besser laufen?“ durch und sammelten Vorschläge aus der Bevölkerung, wie der Marktplatz künftig aussehen könnte.

„Wir wollen den Platz gern intensiver als Lebensraum nutzen, als einen Ort der Begegnung für Jung und Alt“, erklärt Nils Beyer, Vorsitzender der Jusos Bottrop. „Dafür haben wir einige interessante Vorschläge von den Bürgern erhalten und uns selbst natürlich vorab auch Gedanken gemacht und intern Ideen gesammelt.“

Veränderung muss kommen

Dass sich auf dem Platz etwas ändern muss, darüber sind sich die Kirchhellener einig. Wohin der Weg allerdings genau führen wird und welche Maßnahmen letztendlich umgesetzt werden, steht noch nicht fest. „Es kam beispielsweise der Vorschlag, einen Teil der Hauptstraße in eine autofreie Zone umzuwandeln. So könnten auch der Feierabendmarkt oder andere Veranstaltungen flächenmäßig ausgeweitet werden. Dafür bedarf es aber natürlich Kooperationen, zum Beispiel mit dem Marketingverein, zudem muss die Politik mit ins Boot geholt werden“, so Beyer. „Deshalb ist jetzt Pragmatismus gefragt. Wir wollen nicht nur sagen, was wir tun, sondern tun, was wir sagen.“

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Keine Einschränkung der Märkte

Auch in der veranstaltungsfreien Zeit soll sich das Gesicht des Johann-Breuker-Platzes ändern und zu einem Treffpunkt der Kirchhellener werden. Gewünscht werden unter anderem mehr Sitzmöglichkeiten und mehr Grün, ohne dabei die Märkte einzuschränken. „Das in Einklang zu bringen, wird eine Herausforderung. Wir versuchen aber natürlich, alle Interessen zu berücksichtigen, sodass niemand einen Nachteil hat“, so Sebastian Pels von den Jusos Bottrop, am Samstag ebenfalls vor Ort.

Die Vorschläge vom Samstag werden nun, gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Kirchhellen-Mitte, an die Bezirks- und Ratsvertreter weitergeleitet. „Wir hoffen, dass die Projekte dann im Laufe des nächsten Jahres final umgesetzt werden“, blickt Beyer in die Zukunft.

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