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Witziges Training für den Ernstfall

300 Einsatzkräfte wetteiferten beim Leistungsmarsch

300 Einsatzkräfte zeigten ihr Können beim Leistungsmarsch bei der Feuerwehr Feldhausen, die vor zwei Jahren gewonnen hatte. Titel und Wettbewerb bleiben aber im Dorf.

Kirchhellen

von Guido Bludau

, 10.06.2018
Witziges Training für den Ernstfall

Ein Auto mussten die Leistungsmarsch-Teilnehmer möglichst schnell mit Muskelkraft durch einen Parcours lenken, während der Fahrer nichts sehen konnte und seine Mitstreiter hinten im Wagen dem Beifahrer mit Handzeichen erklärten, wie der Fahrer einschlagen musste. © Bludau

Bei dem sportlichen Wettkampf für Einsatz- und Rettungskräfte war Teamfähigkeit, Geschick und technisches Verständnis gefragt. Die Mannschaften stammten aus fast ganz Deutschland, wie aus Cottbus, Hannover oder der Insel Borkum, aber natürlich auch aus Bottrop und Umgebung aus Verbänden wie Feuerwehr, THW oder dem DRK.

Neun Kilometer rund um Feldhausen galt es, zu Fuß zurückzulegen, wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Unterwegs wurden die Teams in den unterschiedlichsten Disziplinen gefordert und mussten 13, teils sehr knifflige Aufgaben oder Spiele lösen.

Muskelkraft

Diese hatten sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Feldhausen einfallen lassen, da sie vor zwei Jahren Sieger des letzten Leistungsmarsches gewesen waren. In diesem Jahr wurde für Start und Ziel der Hof Borgmann festgelegt. Dort wurden zwei Disziplinen ausgetragen. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um die Teams anzufeuern und zu beobachten, wie sie die witzig verrückten Aufgaben meisterten. So galt es etwa, ein Auto möglichst schnell mit Muskelkraft durch eien Parcours zu lenken, während der Fahrer eine undurchsichtige Brille trug und die Mitstreiter hinten im Wagen dem Beifahrer mit Handzeichen erklären mussten, wie der Fahrer einschlagen musste.

Stein-Puzzle

Bei anderen Aufgaben musste etwa ein Stein-Puzzle richtig zusammengesetzt werden und ein Traktor auf einer Wippe mit Hilfe von Mannschaftsmitgliedern ins Gleichgewicht gebracht werden. Bei dem Spiel „Hau den Lukas“ musste möglichst viel Wasser per Eimer durch einen Parcours gebracht werden. Wobei die Wassermenge durch Schlagkraft bestimmt wurde.

Zusätzlich hatten die Feldhausener Brandschützer ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt. „Die Kombination aus Spaß und Übung im Zusammenspiel mit einer gesunden Portion freundschaftlicher Rivalität machen hier sicherlich das Salz in der Suppe aus. Zugleich ist es eine schöne und mittlerweile schon traditionelle Gelegenheit, über die Stadtgrenzen hinaus in lockerer Runde die Kameradschaft zu pflegen“, verriet Feuerwehr Mitglied Kevin Braun. „Wir hatten einen wunderbaren Tag. Bei hervorragendem Wetter hat es viel Spaß gemacht mit den Kameraden und Gästen ins Gespräch zu kommen. Alle Mannschaften waren sehr zufrieden.“

Witziges Training für den Ernstfall

Muskelkraft war auch bei der Betätigung der alten Feuerwehrspritze gefragt. © Bludau

Besonders zufrieden dürften die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen gewesen sein. Denn deren „Gruppe 1“ lag am Ende bei der Wertung vorn. Auf den zweiten Platz kam die Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlenbrock und den dritten Platz belegte die Freiwillige Feuerwehr Oberhausen Königshardt.

Der Wanderpokal geht also an die Kirchhellener, die den nächsten Leistungsmarsch ausrichten dürfen. Am Abend gab es noch eine zünftige Siegerparty mit der dazugehörigen Siegerehrung.

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