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Heft des Heimatvereins

Wöller Geschichte und Geschichten

GRAFENWALD "Alles über Grafenwald" verspricht das neue Heft des Vereins für Orts- und Heimatkunde mitzuteilen. Vorgestellt wurden Auszüge daraus bereits im Vorfeld.

Wöller Geschichte und Geschichten

Hans-Josef Lehrich vom Arbeitskreis Grafenwald berichtete über den Dilettantenverein Thalia.

Von Spuren aus der Steinzeit vor 950 000 Jahren bis zum Start der Homepage www.grafenwald.de 2004 hat sich einiges getan in Grafenwald. Jetzt war eine Chronik des Ortsteils ein Thema beim öffentlichen Vortrag „Neues aus Grafenwald“. Diese Chronik und weitere interessante Themen werden im neuen Heft des Vereins für Orts- und Heimatkunde Kirchhellen mit dem Titel „Alles über Grafenwald“ im Sommer erscheinen. Es ist als eine Ergänzung der 1975 erschienenen Veröffentlichung gleichen Titels zu sehen.

Späterer Papst fuhr durch Grafenwald

Die Mitglieder eines Arbeitskreises des Vereins hatten viele Informationen zur Chronik zusammengetragen. So fuhr beispielsweise 1649 der Kardinal Fabio Chigi, der spätere Papst Alexander, auf dem Alten Postweg durch Grafenwald. 1775 wurde der Name Grafenwald erstmals aktenkundig erwähnt. 1816 waren Höfe und Namen auf Karten verzeichnet, an der Stelle, wo sie auch heute noch sind. 1876 begann der Bau der ersten Schule, 1898 war Grundsteinlegung für die Kirche. Der erste Verein in Grafenwald war der 1901 gegründete Kirchenchor Cäcilia. Mit über 100 Themen beschäftigt sich die aktualisierte Chronik. Der vortragende Dr. Rainer Weiß forderte die Anwesenden auf, sich mit Materialien zur Historie Grafenwalds an den Arbeitskreis zu wenden, um Lücken in der Chronik zu schließen. „Wir suchen besonders Material zu den Themen Schule in Grafenwald, Sport in Grafenwald, Kirchengemeinde.“

Dilettantenverein

Ein weiteres Thema des Abends war der Dilettantenverein Thalia. 1919 gründeten ihn 19 Grafenwälder als Theaterverein. Damals hatte der Begriff „Dilettant“ eine andere Bedeutung als heute: Amateure und Laien, die eine Tätigkeit nicht als Beruf ausüben und nicht in dem Bereich ausgebildet sind, wurden als „Dilettanten“ bezeichnet. Heute würde man Thalia als eine Hobby-Theatergruppe bezeichnen. Bis zum Krieg wurde im Haus Söller-Theater gespielt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Aufführungen mehr, aber bis heute existiert der Verein und die 85 Mitglieder unternehmen gemeinsame Reisen, Wanderungen und mehr. 2019 will Thalia sein 100-jähriges Bestehen feiern.

Sportverein

Den dritten Teil des Abends bestimmte die Geschichte des Sports in Grafenwald. Einige sportbegeisterte Grafenwälder gründeten den DJK VfL im damaligen Lokal Wachtmeister, heute Schulte-Terhusen. Kirchlichen Beistand und Unterstützung erhielten sie von Pfarrer Wissing. Die Vereinsfarben waren damals wie heute grün und weiß. Nach der Machtergreifung Hitlers löste sich der Verein auf. Kurz nach Ende des Krieges starteten die Aktivitäten neu. Die Höhepunkte des Sports in Grafenwald fasste Dr. Peter Scheidgen in seinem Vortag zusammen.

Das Heft wird voraussichtlich im August erscheinen. Wer noch Unterlagen hat, kann sie abgeben bei Dr. Peter Scheidgen, Vossundern 22.

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