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Kommerzieller Glauben?

STOCKUM Die KirchenCard hat für Aufsehen gesorgt. In Stockum wurde sie nun beworben. Nicht marktschreierisch, aber die Kirche stand offen und lud Interessenten auf das „Rote Sofa“.

Kommerzieller Glauben?

Die beiden Stockumer Presbyter Norbert Mannebach und Karin Dargel präsentieren die KirchenCard.

„Das schlechte Wetter hat uns sicher einen Strich durch die Rechnung gemacht“, gibt Norbert Mannebach, Presbyter der Gemeinde, zu. Immerhin: Es kamen trotzdem Interessenten und wollten mehr über die Karte erfahren, die ihren Besitzern in 27 000 Geschäften in Deutschland Rabatte einbringt.

Zur Erinnerung: Innerhalb des evangelischen Kirchenkreises Hattingen-Witten können alle Gemeinden an der KirchenCard teilnehmen. Die Besitzer der Karten zahlen dafür eine monatliche Gebühr von 7,50 Euro, wovon 5,50 Euro in die Gemeindearbeit fließen. Dass dieser Weg der Zusatzfinanzierung nicht unumstritten ist, mussten auch die freiwilligen Helfer der Stockumer Gemeinde am Samstag erfahren.

Knappe Finanzen ausgleichen

Manch ein Besucher sah darüber hinaus die Gefahr einer Kommerzialisierung des Glaubens. Mannebach, der die KirchenCard ins Leben rief, wischt die Kritik nicht so einfach vom Tisch: „Ich persönlich sehe darin die Möglichkeit, in Zeiten knapper finanzieller Mittel neue Spenden-Wege zu beschreiten.“

Stockum ist die erste Gemeinde, die offensiv für die Karte wirbt. Wer dort die KirchenCard bestellt, kann bestimmen, wofür das Geld in der Gemeinde verwendet wird. Zwei wichtige Punkte, haben sich bereits herauskristallisiert: Die Förderung der Frauenarbeit, Ökumene, Kinder- und Jugendarbeit sowie der Erhalt der Kirchen.

Geschäftsleute anwerben

Da die Karte bislang nur zögerlich angenommen wird, stehen die Organisatoren im Kontakt mit Stockumer Geschäftsleuten, um ihnen das Rabattsystem schmackhaft zu machen, damit die Stockumer ihre Karten auch vor Ort verwenden können.

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