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Kriminologie stützt sich aufs online-Lernen

QUERENBURG In neuer Form präsentiert sich der Masterstudiengang Kriminologie und Polizeiwissenschaft an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität ab Januar 2008. Während die Studierenden bisher zwischen einem Präsenz- und einem Fernstudium wählen konnten, gibt es in Zukunft nur noch ein so genanntes "Blended-Learning-Studium", das aus E-Learning und aus Präsenzblöcken besteht.

Ein Teil des weiterbildendes Studiums läuft auf der Internet-Plattform "Blackboard" der RUB, wobei modernste Technologien wie Online-Vorlesungen zum Einsatz kommen. "Die Inhalte des bereits 2005 akkreditierten Studienganges bleiben dabei unverändert", sagt Prof. Thomas Feltes. "Wir haben das Beste aus Fern- und Präsenzstudium in einem neuen Konzept vereint."

Bewerber-Anstrum

Um dem diesjährigen Ansturm von Bewerbern um einen Studienplatz gerecht zu werden, wurde erstmals ein dreistufiges Zulassungsverfahren durchgeführt, in dessen Mittelpunkt ein so genanntes "Assessment-Center" stand. Hier mussten sich die Bewerber/innen einer Auswahlkommission stellen und ein kurzes Essay zu tagesaktuellen kriminologischen Themen verfassen.

 Rund 70 Studierende aus über 250 Bewerbern wurden ausgewählt. Darunter befinden sich wie in den vergangenen Jahren berufserfahrene Juristen, Psychologen, Sozialpädagogen, Mediziner, Polizeibeamte und Sozialwissenschaftler. Die Altersspanne der Studierenden reicht von 25 bis fast 60 Jahren.

Module führen zum Master

Ab Januar 2008 absolvieren sie in drei Semestern insgesamt neun Module aus den Bereichen Kriminologie und Kriminalistik, Rechts- und Sozialwissenschaften, sowie zu Forschungsmethoden und so genannten "Schlüsselqualifikationen". Im vierten Semester schreiben sie eine Masterarbeit. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung erhalten sie den international anerkannten Titel "Master of Criminology and Police Science".

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