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Künstler haben Flummi-Blut

RIEMKE So blitzeblank strahlte das et cetera noch nie. Im neuen Programm wirbelt der Vorzeige-Putzteufel Waltraud Ehlert (Esther Münch) über die Bühne und durch die Haltestellen.

Künstler haben Flummi-Blut

Esther Münch als Waltraud Ehlert brachte das et cetera mal so richtig auf Vordermann.

Haltestellen? Richtig gelesen. Das schicke Zelt an der Herner Straße verwandelte sich in einen ÖPNV-Parcours durch Bochum - samt erwähnter Haltestelle, Fahrkartenautomat und Bus. Denn Ehlert schwingt den Feudel auch für die Bogestra.

So einen Arbeitsplatz bekommt man nur mit ordentlichen "Qualifizierungen" oder Beziehungen. Beides hat der Wischmopp schwingende Wirbelwind. "Vor fünf Jahren habe ich dem Schlotzhauer in seinem Büro einen vorgeschrubbt, dass es geschäumt hat wie Hulle!" Nicht nur Gisbert Schlotzhauer aus der Bogestra-Doppelspitze wurde in die Show einbezogen. Auch Polizist Harry und andere Gäste bekamen ihre Aufmerksamkeit im spaßigen Programm.

Rasante Bälle

Natürlich legte der Spot seine Aufmerksamkeit nicht nur auf die Gäste - im Mittelpunkt standen die Künstler. Und da hat das Varieté wieder eine klasse Auswahl getroffen. Dustin Huesca jonglierte seine Bälle rasant über den Boden und in der Luft, während Christoph Rummel Stäbe wild durch die Gegend wirbelte. Schmissen die beiden Jongleure noch Gegenstände Richtung Zeltkuppel, wagte sich Lena Gutschank selbst in luftige Höhe. Sie vollführte waghalsige Kunststücke in einem riesigen Haltegriff und verbog ihren Körper, dass einem vom Zusehen schon der Rücken schmerzte.

Ebenfalls hoch hinaus wagte sich das Duo "Strange Love". Auf einem Einrad kamen sich zwei Künstler näher und wagten artistische Kunststückchen. Einzeln unterwegs überzeugte Adrien Mirle mit spektakulären Handständen. Nicht weniger kraftvoll ging es bei Silvia Cabello zu, die einen feurigen Flamenco auf's Parkett zauberte.

Feuriger Abschluss

Einen absoluten Glücksgriff hatte die Show mit den Ghana Artistic Stars zu verzeichnen. Die sind für einen ausgefallenen Künstler eingesprungen - im wahrsten Sinne des Wortes. "Die haben von Natur aus Flummi-Blut", witzelte Ehlert. Recht hatte sie. Wild hüpften sie über die Bühne und spielten mit Feuer. Feurig wurde es auch zum Abschluss. Schnell wurde der Putzkittel gegen Elegantes eingetauscht und Waltraud Ehlert räumte Esther Münch die Bühne. Die beschloss mit "Fever" den Abend.

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