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Lebenshilfe greift tief in die Tasche

WITTEN Auch wenn der Landschaftsverband Westfalen-Lippe für den Erweiterungsbau der Behinderten-Werkstätten der Lebenshilfe jetzt 855 700 Euro bewilligte, muss die Lebenshilfe selbst noch tief in die Tasche greifen.

Lebenshilfe greift tief in die Tasche

Architekt Guido Trapp (r.) erklärt Günther Boheim und Dieter König (v.l.) von der Lebenshilfe die Pläne für den Erweiterungsbau der Behinderten-Werkstätten an der Dortmunder Straße.

Auf rund 500 000 Euro schätzt Günther Boheim, Vorsitzender der Lebenshilfe, die Eigenmittel, die nötig sind, um den bestehenden Werkstattbau den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Mit der Baumaßnahme wird die Zahl der Werkstatt-Plätze für schwerst mehrfachbehinderte Menschen an der Dortmunder Straße verdoppelt. 40 werden es dann sein. Den Baubeginn schätzt Architekt Guido Trapp auf die erste Jahreshälfte nächsten Jahres. Die Bauzeit wird etwa ein Jahr dauern.

Anbau mit 563 Quadratmetern

An der Dortmunder Straße entsteht direkt neben der bestehenden Werkstatt mit 378 Quadratmetern der eingeschossige Anbau mit rund 563 Quadratmetern. Er wird in Massivbauweise mit einer Holzdachkonstruktion errichtet und erhält eine eigene Vorfahrt mit neuem Zugang.

Darin untergebracht werden sechs Gruppenräume mit Sanitär- Pflege- und Therapieräumen sowie je ein Ruheraum. Erst wenn der Neubau fertig ist, kann der Umbau in der bestehenden Werkstatt beginnen, die 1994 eingeweiht werden konnte.

50 Abgänger von Förderschulen

Dass die Erweiterung der Werkstätten zwingend notwendig wurde, zeigen die Schätzungen, mit denen sich Werkstätten-Geschäftsführer Dieter König regelmäßig befasst. Im Einzugsbereich der Werkstätten ermittelt er die potenzielle Zahl der Abgänger der umliegenden Förderschulen. In den nächsten Jahren sind es über 50.

Sie werden in den Werkstätten je nach individuellen Fähigkeiten mit einfachen manuellen Arbeiten vertraut gemacht, stets mit therapeutisch-pädagogischer Zielsetzung.

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