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1001 Nacht mit Kino und Eisdiele

Legden Wer sie noch nicht kannte, die Geschichte von Aladin und seiner Wunderlampe, dem bot sich die Gelegenheit dazu in der bemerkenswerten Inszenierung des Wittener Kinder- und Jugendtheaters in der Aula der Marienschule.

Es ist wohl eines der bekanntesten Märchen aus 1001 Nacht. Aladin hielt Einzug in die Opern- und Operettenwelt, in die Kinderfilme à la Walt Disney bis hin zu Varianten in China.

Im Original wird der junge Mann Aladin von einem Zauberer beauftragt, eine Öllampe in einer magischen Höhle zu finden. Als Aladin merkt, dass der Zauberer ihn betrügen will, behält er die Lampe. Schon bald entsteigt der Lampe der gute Geist, der Aladin all seine Wünsche erfüllen lässt.

Moderne Version

Soweit das Original, aus dem die vier Schauspieler des Wittener Kinder- und Jugendtheaters eine neue Variante auf die Bühne der Marienschule in Legden zauberten. Rund 100 Kinder amüsierten sich königlich über das orientalische Flair, das die Akteure mit Fantasie, Hang zur Ironie und poppigen Melodien zum Besten gaben. Der Text dazu stammt von Bartholomäus M. Kleppek.

Aladin (Manuel Rittich) findet die Lampe nicht in einer Höhle, sondern auf dem Markt am Stand von Aishe (Katharina Gebhardt) und Fatma (Diana Ebert). Der Zauberer taucht nicht auf, dafür wird Aladin von den beiden Marktfrauen als Lausebengel und Dieb beschimpft. Aladins Mutter versteht das gar nicht. Herrlich komisch wird sie interpretiert von Martina Kathage, die genauso witzig und ausdrucksstark den eher komischen Sultan mimt. Bis Aladin eines Tages mit der Wunderlampe zu Hause erscheint, die er auf dem Markt gestohlen hat. Ein wildes Gerangel zwischen Mutter und Sohn um die Lampe reizt die Kinder einmal mehr zum Lachen und schüttelt den Geist Dschinn (Diana Ebert) aus dem Gefäß - ein Kobold hätte nicht mehr durcheinander wirbeln können.

Zauber versagt

Aladin hat zwar drei Wünsche frei, doch die Liebe zur Sultanstochter Jasmin kann der Geist Aladin nicht herbeizaubern. Dafür wandelt sie den armen Schneidergesellen Aladin zum "Prinzen" frei nach dem Motto: Kleider machen Leute. Als Prinz kann er den Sultan nicht ganz überzeugen, denn Jasmin ist bereits dem alten, hinkenden und griesgrämigen Großwesir (Katharina Gebhardt) versprochen. Tschin zaubert Aladin den kostbaren Palast. Jasmin hat zwar nicht ja gesagt zu Aladin, dafür funkelten jedoch ihre Augen. Sie entschwindet mit ihm in die Eisdiele oder ins Kino, die Möglichkeiten der Jugend von heute.

Begeisterter Beifall

Mit wenigen Mitteln und hervorragenden Schauspielern, die gleich in mehreren Rollen brillierten, erzeugte das Ensemble bei den kleinen und großen Zuschauern knisternd-konzentrierte Spannung - neben dem Beifall der beste Lohn für das einstündige Theaterstück nicht nur für Kinder. emk

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