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73 Prozent der Haushalte wollen schnelles Internet

Glasfaser Legden

Das Ergebnis hat nicht überrascht: 73 Prozent der Haushalte im Außenbereich haben Anträge für Glasfaser gestellt. Jetzt startet die Feinplanung.

Legden

von Ronny von Wangenheim

, 11.07.2018

Die letzten Anträge hat die Firma Epcan jetzt im Legdener Rathaus abgeholt. Bis Ende der Woche, so Marketingleiterin Nada Urbaitis, werden die Anträge jetzt ausgewertet. Das ist eine letzte Gelegenheit für Legdener, die sich noch nicht entschieden haben, einzusteigen.

„Es ist eine einmalige Chance, subventioniert schnelles Internet zu bekommen“, sagt Bürgermeister Friedhelm Kleweken, der die 73-prozentige Zustimmung „ein super Ergebnis“ nennt. Nada Urbaitis präzisiert: „Der Anschluss kostet 165 Euro bis zur Grundstücksgrenze. Später muss man mit mindestens 1000 Euro rechnen.“ Deshalb hätten sie auch höhere Zahlen nicht verwundert. In Heek wollen ebenfalls 73 Prozent Glasfaser, in Schöppingen haben 79 Prozent Anträge gestellt.

Rote und blaue Punkte

Die Grundstücksgrenze ist allerdings nur für die Haushalte relevant, die bei einer ersten Planung einen roten Punkt erhalten haben. Wer etwas abseits der Haupttrassen liegt, hat einen blauen Punkt. Das bedeutet, dass er Eigenleistungen einplanen muss.

Wer als erstes angeschlossen wird, wo die Übergabepunkte für die Haushalte mit blauem Punkt sein werden – das alles wird bei der Feinplanung beschlossen, die die beiden Internetanbieter Epcan in Vreden und Muenet in Rosendahl gemeinsam mit dem Tiefbauunternehmen ab kommender Woche starten. „Wir wollen die Trasse so gestalten, dass wir die Leute mit möglichst wenig Eigenleistungen anbinden können“, sagt Nada Urbaitis. Im Spätsommer oder Herbst könnte dann mit den Arbeiten begonnen werden. Vorgegeben ist, dass alle Anschlüsse innerhalb von zwei Jahren liegen müssen.

Erläutert wird das alles vor Baustart bei Vor-Ort-Terminen, bei denen es beispielsweise auch um die Übergabepunkte geht. Beim roten Punkt also, an welcher Stelle genau die Grundstücksgrenze erreicht wird. Beim blauen Punkt, wo die Übergabestationen sind, bis zu denen die Legdener Grundstückseigentümer die Gräben für Leerrohre graben müssen. Das Material werde gestellt, so die Epcan-Marketingleiterin, Absprachen mit Nachbarn könnten sinnvoll sein.

Zwei Anbieter

Im Vorfeld des Breitbandausbaus haben die Gemeinden Legden, Heek und Schöppingen zusammengearbeitet. In Legden gibt es eine Besonderheit: Dort arbeiten mit Epcan und Muenet zwei Anbieter zusammen. Gemeinsame Verträge gibt es allerdings nicht, so Nada Urbaitis. Jede Firma stellte ihre Produkte vor, die Legdener konnten dann den für sie passenden Tarif auswählen.

Sehr gut besucht waren im Vorfeld zwei Infoveranstaltungen. Anders als in Heek ist deshalb kein weiterer Termin für Legden notwendig. Wer Fragen hat, kann aber am Donnerstag, 12. Juli, 14 bis 18 Uhr, zum Info-Point von Epcan ins Heeker Rathaus, Bahnhofstraße 60, kommen.

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