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Haus-zu-Haus-Service

Energieberater geben Tipps zum Kostensparen

LEGDEN Die Heizung alt, die Fenster schlecht gedämmt, das Haus nicht optimal für das Leben im Alter - wer einen Altbau besitzt, weiß oft, dass manches besser sein könnte. Mit etwas Glück klingeln Thomas Venhorst oder Matthias Gerwing bald an der Tür.

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Die Energieberater Thomas Venhorst (l.) und Matthias Gerwing haben schon mal am Rathaus den Türöffner gedrückt. Im kommenden Februar werden sie an 200 Häusern in Legden klingeln.

Viele Partner kommen für die Haus-zu-Haus-Beratung in Legden zusammen.

Was Altbausanierung oder Klimaschutz angeht, haben die beiden Energieberater viele gute Tipps. Und können, so hoffen sie, vielleicht den Anstoß geben, mit einer Modernisierung zu beginnen. Bereits vor sieben Jahren war Legden eine der ersten Kommunen im Kreis, in denen die Haus-zu-Haus-Beratung lief. Jetzt kommen die Energieberater der Kreishandwerkerschaft Borken erneut ins Dahliendorf und klingeln an 200 Haustüren.

Die Gemeinde wählt das Wohngebiet mit 180 Haushalten aus. Isabel Stasinski, Klimaschutzmanagerin beim Kreis Borken, erläutert: "Außerdem können sich 20 Hauseigentümer für eine Beratung melden." Das kann ab Ende Januar geschehen. Und wer zuerst kommt, erhält den Zuschlag. Erste Informationen wird es bei einer Bürgersprechstunde in rund zwei Wochen geben.

Barrierefreiheit

Bei der ersten Runde war Heizungsmodernisierung ein zentrales Thema. Jetzt rechnet Matthias Gerwing damit, dass Barrierefreiheit für viele Gebäudeeigentümer wichtig ist. "Wir gehen mit den Eigentümern vom Keller bis ins Dach", erläutert sein Kollege Thomas Venhorst: "Wir erzählen, was energetisch gemacht werden kann und welche Fördermöglichkeiten es gibt."

Bei einem Drittel der Besuchten werde diese ausführliche Beratung gewünscht. Manchmal aber gibt es nur eine Kurzberatung oder es werden auch nur Informationsmappen überreicht. Daniel Janning, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, betont: "Es ist eine neutrale Beratung. Wir wollen keine Produkte verkaufen und keine Firmen empfehlen."

Viele Träger

Viele Beteiligte kommen für das Projekt zusammen. Neben dem Kreis Borken sind dies die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis und die Gemeinde Legden. Sie zahlt 1700 Euro. 2500 Euro übernimmt die Sparkasse.

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