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Im Jugendhaus Pool

Fußball ist und bleibt der Renner

LEGDEN. Fußballspielen auf dem Platz mit Kunstrasen - und wenn es regnet, wird das Match halt an die Spielekonsole verlegt: Das sind die Lieblingsbeschäftigungen der Jugendlichen, die das Jugendhaus Pool besuchen. Aber die Einrichtung bietet noch viel mehr.

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Fußball steht bei den Jugendlichen hoch im Kurs.

Aber auch der selbstgebaute Grill wird gerne genutzt.

Beim gemeinsamen Kochen gibt es Produkte aus dem eigenen Obstgarten.

Natürlich sind auch die Klassiker möglich: Billard, Tischtennis, Kicker und Volleyball. Und ein großer Schrank bietet viel Platz für alle möglichen Gesellschaftspiele. Seit Anfang des Jahres gibt es einen Obstgarten mit Wassermelonen, Möhren, Erdbeeren, Zwiebeln und Kartoffeln auf dem Gelände. "Die Pflege des Gartens ist für die Jugendlichen nicht so interessant, aber bei der Ernte helfen sie dann auch mit", sagt Johannes Kuiper, Leiter des Jugendhauses.

Allgemein sei es üblich, dass die Jugendlichen bei allen Projekten einbezogen werden, so Kuiper. Vor drei Jahren haben die Besucher zum Beispiel gemeinsam einen Grill aus Stein gebaut, der im Sommer und auch im Winter gerne genutzt wird. Einmal in der Woche gibt es ein Kochangebot. Die Betreuer gehen zusammen mit den Jugendlichen einkaufen und bereiten das Essen dann gemeinsam zu. Dabei werden auch Produkte aus dem eigenen Garten genutzt.

Kicken auf Kunstrasen

Der Renner aber bleibt das Thema Fußball. Der Platz auf dem Gelände des ehemaligen Freibades ist mit Kunstrasen ausgelegt und sogar Gruppen vom SuS Legden nutzen den Platz gerne. "Eine andere Möglichkeit zum Fußballspielen haben wir in Legden nicht wirklich. Der einzige Bolzplatz, den ich kenne, ist ziemlich kaputt", sagt der 16-jährige Semir Marbouk.

Die Jugendlichen kicken dabei aber nicht nur ein bisschen rum. Sie ziehen sich Sportklamotten an und bestreiten ein richtiges Spiel. "Und wenn es regnet, spielen wir halt an der Spielekonsole", sagt der zwölfjährige Anas. Für die Konsole gebe es im Prinzip auch andere Spiele, daran bestehe allerdings kein Interesse, so Kuiper.

Offener Treff

Das Jugendhaus bietet täglich einen offenen Treff ohne festes Programm. "Die Jugendlichen haben heute so einen straffen Zeitplan in der Schule und so viele Verpflichtungen. Wir bieten hier einen Ausgleich dazu. Eine sinnvolle Freizeitgestaltung eben", sagt Kuiper. Er sei aber auch Ansprechpartner bei Problemen. Themen sind zum Beispiel Hausaufgaben oder die Berufswahl nach der Schule.

Der Leiter kennt fast alle Besucher mit Namen. Und das, obwohl jeden Nachmittag rund 40 Jugendliche kommen. Viele verabreden sich direkt im Jugendhaus, andere kommen vor dem Training kurz vorbei. Die Jugendlichen sind zwischen zehn und 21 Jahren alt. "Der Altersunterschied ist aber nie ein Problem. Alle nehmen Rücksicht aufeinander", sagt Kuiper.

 

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